[Sergej Jessenin]

Sergej Esenin (1895 – 1925)

* * *

Ja! Entschieden ist's! Hab sie verlassen,
Die heimischen Felder, für ewig und immer.
Über mir werden nicht mehr die Pappeln,
Die blattbeflügelten, summend erklingen.

Mein Köter, der alte, hat ausgewinselt,
Ohne mich krümmt die Hütte ihr Kreuz.
In Moskauer Straßen, den verwinkelsten,
Hat Gott mir den Tod vorgezeigt.

Ich lieb diese Stadt, die verknäuelte Kordel,
So gedunsen und siech sie auch sei.
Hier schlief die asiatische Horde
Ermüdet auf goldenen Kuppeln ein.

Und, wenn sich nachts die Mondscheibe zeigt,
Und es heller wird … Der Teufel mag's fassen!
Ich gehe, den Kopf tief herabgebeugt,
In meine Kneipe, schräg durch die Gassen.

In der Höhle herrscht wildes Gelärme,
Doch die Nacht hindurch, bis der Morgen anbricht,
Deklamier ich für Prostituierte Verse,
Verheize mit Gaunern reinen Sprit.

Immer öfter gibts Herz sich die Sporen
Und mir springt's von den Lippen, missglückt:
»Ich bin auch, so wie ihr, ein Verlorener,
Für mich führt kein Weg mehr zurück«.

Mein Köter, der alte, hat ausgewinselt,
Ohne mich krümmt die Hütte ihr Kreuz,
In den Moskauer Straßen, den verwinkelten,
Hat mein Sterben mir Gott angezeigt.

1922

* * *

Saufen hier wieder, prügeln sich, jammern,
Wo die Harmonika spielt, gelben Frust.
Hinterbliebenes hat sich versammelt
Im Angedenken der Moskauer Rus'.

Auch ich selber, gesenkten Hauptes,
Spül mir die Augen mit Weinflaschen aus;
Um dies Verhängnis nicht länger zu schauen,
Dass durch das Hirn mal was anderes saust.

Jedem scheint etwas auf immer verloren.
Mein hellblauer Juni! Schwarzblauer Mai!
Riecht es nicht deshalb nach Aas und Vergor'nem
Im haltlosen Abgrund der Zecherei.

Den Russen spült's heute so fröhlich die Blase:
Spiritus rinnt selbstgebrannt im Kanal.
Der Musiker mit eingefallener Nase
Singt von der Wolga und von der Tscheka.

Irgendwas Böses in glasigen Blicken,
Unduldsames im lauten Gegröl'.
Leid tun ihnen die unreifen Böcke,
Die blühendes Leben so hitzig zerstört.

Wo sind wohl jene, die weit fort entfleuchten?
Ob unser Licht diese Weiten durchdringt?
Der Musikant heilt mit Sprit jene Seuche,
Die er sich einst in Kirgisien fing.

Nein! Solche sind nicht zu Boden zu treten.
Solcher Abschaum Sorgen nicht kennt.
Du, mein Rassenland, du mein Rass … sä … land …
Mein asiatischer Kontinent!

(1922)


* * *

Dröhn, Harmonika. Lange … weile …
In Strömen fließen die Finger dahin.
Trink mit mir, du räudige Schnalle,
Immer nur rin.

Sie guckten dich aus, dich mal ranzunehmen –
Mir schnürts die Kehle.
Was glotzt du so blau, mit spritzenden Tränen?
Eins auf die Fresse gefällig?

Für Kleingärten taugst du, als Vogelscheuche,
Die Raben zu schrecken.
Was quälst du mich so, wie eine Seuche,
Du bist zum Verrecken.

Dröhn, Harmonika, immer wieder.
Sing, Zecke, sing.
Die mit den Titten da wäre mir lieber, –
Das dumme Ding.

Unter den Weibern bist du nicht die erste,
Die ich benedeit.
Aber mit so einer solchen Berserke
Kam's sonst nicht so weit.

Je tiefer der Schmerz, desto voller die Töne,
Hier so wie dort.
Nein, ich nehme mir noch nicht das Leben.
Zum Teufel, mach fort!

Von euch, dieser lärmenden Hundemeute,
Mach ich mich bald frei.
Schätzchen, sieh, du bringst mich zum Weinen,
Verzeih mir, verzeih …

1922

* * *

Mach schon, sing! Auf verfluchter Gitarre
Bring deine Finger zum Tanzen im Kreis,
Dass ich im Taumel zum Luftholn verharre,
Du mein letzter, mein einziger Freund.

Schau nicht so dämlich auf ihr Geschmeide
Und wie von den Schultern ihr Seidenstoff tropft.
Ja, ich suchte mein Glück bei dem Weibe
Und fand meinen Untergang ganz unverhofft.

Ich wusste ja nicht, dass Liebe – 'ne Seuche,
Ich wusste ja nicht, dass Liebe – die Pest.
Mit klimpernden Augen nahte sich heuchelnd,
Was selbst einen Rowdy aufs Dach fallen lässt.

Sing, mein Freund! Dass ich nicht vergesse,
Wie wild wir warn zur Morgenstund.
Soll sie doch ruhig den Anderen küssen,
Den jungen und schönen Lumpenhund.

Ach, halt ein. Ich will ihr nicht fluchen.
Ach, halt ein. Sie wird nicht gezaust.
Lass mich, ich will mich im Singen versuchen,
Mit meiner Bass-Saite spiel ich mir auf.

Der rosige Dom meiner Tage verplätschert,
Mein Herz ist mit Goldträumen vollgeramscht,
Viele Mädchen hab ich schon betätschelt,
Viele Frauen geklatscht an die Wand.

Ja, die irdische Wahrheit ist bitter,
Ich hab es mit kindlichem Auge geschaut:
Was läufig die Hündin an Säften verspritzte,
Schlecken die Rüden der Reihe nach auf.

Warum sollte ich mich mit Eifersucht plagen.
Mit solchen Qualen ist endlich Schluss.
Unser Leben ist Bettstatt und Laken.
Unser Leben ist Zunge und Kuss.

Mach schon, sing! Im Schwung deiner Arme
Schlingt sich ein Unglück um meinen Hals.
Nur dass du's weißt, sie solln mich im Arsche
Lecken, denn, Freundchen, ich sterbe niemals.

(1922)


* * *

Das Raubein ergibt sich der Freude,
Der Weichling der Traurigkeit.
Ich will vom Leben nichts weiter,
Mir tut auch niemand mehr Leid.

Bedaure mich selbst ein wenig,
Auch streunendes Getier,
Dies ist der direkte Weg,
Der mich zur Kneipe führt.

Was säbelt ihr, Teufel, und rasselt?
Bin ich denn kein Landeskind?
Auch ihr habt die Hosen schon runtergelassen
Für ein Glas Wodka oder Absinth.

Ich schaue betrübt aus dem Fenster.
Schwermut im Herzen und Glut.
Es rollt in sonniger Nässe
Vor mir der Straßenzug.

Ein Rotzjunge steht auf der Straße.
Die Luft ist so trocken und heiß.
Es popelt geschickt in der Nase
Der Knabe voll Glückseligkeit.

Bohre nur, bohr dich, mein Racker,
Bis ganz nach oben empor,
Doch auch bei solchem Beharren
Dringst du zur Seele nicht vor.

Ich bin zwar verschüchtert, doch schlüssig.
Schau auf mein Flaschenheer!
Ich sammle schon lang die Verschlüsse –
Meine Seele in Flaschen zu sperrn.

(1922?)


Brief an die Mutter

Bist du noch am Leben, gute Alte?
Auch ich lebe noch. Sei mir gegrüßt!
Dass sich über deiner kleinen Kate
Stets am Abend jenes Licht ergießt!

Schreiben mir, dass du in siecher Sorge
Über mich in tiefen Kummer fällst,
Dass du auf und abläufst oft im Dorfe
Im verblichnen, abgetragnen Pelz.

Und im abendlichen, blauen Dunkel
Siehst du ein ums andre Mal nur wie
Mir bei Schlägereien in Spelunken
's Messer unters Herz gestoßen wird.

Lass doch, traute Mutter, solche Greuel,
Die bedrückend dir vor Augen stehn;
Bin noch nicht so'n abgehärmter Säufer,
Dass ich stürbe, ohne dich zu sehn.

Zärtlich bin ich noch, genau wie früher,
Und ich denk mir ständig Wege aus,
Wie ich aus der rauen Schwermut wieder
Heimkehrn kann in unser enges Haus.

Werde kommen, wenn der weiße Garten
Frühlingshaft die Zweige von sich streckt.
Doch dann weck mich nicht wie vor acht Jahren,
Als du mich früh morgens schon geweckt.

Das, was ausgeträumt ist, lass es ruhen,
Rühre nicht an das, was längst entschwand,–
Allzu früh hab ich vergebne Mühen
Und Verlust erfahren und gekannt.

Und belehr mich nicht, ich solle beten!
Sinnlos! Dorthin führt kein Weg zurück.
Du nur bist mein Schutz und Trost in Nöten,
Du nur bist mein abendliches Licht.

Lass es doch, dass du in siecher Sorge
Über mich in tiefen Kummer fällst.
Lauf nicht auf und ab so oft im Dorfe
Im verblichnen, abgetragnen Pelz.

1924

Zum Gedenken an Brjusov

Wir sterben, wir vergehn
In Stille und in Trauer,
Doch weiß ich gut
Die Rus' vergisst uns nicht.

Wir liebten Mädchen,
Liebten auch die Frauen –
Im Bettelranzen steckte
Unser kärgliches Gericht.

Doch wir liebten nicht
Die Kaufleute und Händler.
Mein lieblicher Planet
Fliege, tanz und krauch.

Die alten Reime konnten
Wir hunderfältig wenden,
Wir sind einherspaziert
Mit stolzem Gang, im Rauch.

Und trotzdem waren wir
Immer allein.
Mein lieber Freund, lass doch
Das Fluchen, klagen sein!

Brjusov ist nun tot.
Doch wir sterben auch, –
Im Bettelranzen steckt
Kein langer Lebenslauf.

Am Bettelranzen halten
Wir uns festgekrallt.
Valerij Jaklevič,
Leb wohl, wir sehn uns bald.

1924


* * *

Ich bleibe fort vom Elternhaus
Als ewig rumgeisternder Pilger.
Dass es hier ohne mich zu still wär,
Mährt sich am Teich der Hänfling aus.

Solln doch die Wiesen ungemäht
Mich mit Brennnesseln besingen, –
Schwatzsüchtig vom Krummholz springen
Glöckchenklänge noch ganz spät.

Es steht der Mond so hoch, von hier
Hat nie ein Mützwurf ihn getroffen.
Das Lied lässt stets die Antwort offen,
Wo er gelebt und wo krepiert.

Doch in der Neige unsrer Jahre
Führt jeder Weg ins Elternhaus.
Bald trägt man mich auf stiller Bahre,
Fast ein Skelett, zum Leichenschmaus.

Denn nicht umsonst, von Alters her,
Kann man im Volk das Sprichwort hören:
Zum letzten Schnaufer kehrt der Köter
Zum Hof zurück des alten Herrn.

Ich kehr zurück ins Elternhaus
Und sei es auch als armer Pilger …
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Am Teich, in blauer Abendstille,
Weint Hänfling sich die Augen aus.

(1925)


* * *

Да! Теперь решено. Без возврата
Я покинул родные поля.
Уж не будут листвою крылатой
Надо мною звенеть тополя.

Низкий дом без меня ссутулится,
Старый пес мой давно издох.
На московских изогнутых улицах
Умереть, знать, судил мне бог.

Я люблю этот город вязевый,
Пусть обрюзг он и пусть одрях.
Золотая дремотная Азия
Опочила на куполах.

А когда ночью светит месяц,
Когда светит… черт знает как!
Я иду, головою свесясь,
Переулком в знакомый кабак.

Шум и гам в этом логове жутком,
Но всю ночь напролет, до зари,
Я читаю стихи проституткам
И с бандитами жарю спирт.

Сердце бьется все чаще и чаще,
И уж я говорю невпопад:
«Я такой же, как вы, пропащий,
Мне теперь не уйти назад».

Низкий дом без меня ссутулится,
Старый пес мой давно издох.
На московских изогнутых улицах
Умереть, знать, судил мне бог.

1922

* * *

Снова пьют здесь, дерутся и плачут
Под гармоники желтую грусть.
Проклинают свои неудачи,
Вспоминают московскую Русь.

И я сам, опустясь головою,
Заливаю глаза вином,
Чтоб не видеть лицо роковое,
Чтоб подумать хоть миг об ином.

Что-то всеми навек утрачено.
Май мой синий! Июнь голубой!
Не с того ль так чадит мертвячиной
Над пропащею этой гульбой.

Ах, сегодня так весело россам,
Самогонного спирта – река.
Гармонист с провалившимся носом
Им про Волгу поет и про Чека.

Что-то злое во взорах безумных,
Непокорное, в громких речах.
Жалко им тех дурашливых, юных,
Что сгубили сбою жизнь сгоряча.

Где же вы те, что ушли далече?
Ярко ль светят вам наши лучи?
Гармонист спиртом сифилис лечит,
Что в киргизских степях получил.

Нет! таких не подмять, не рассеять.
Бесшабашность им гнулью дана.
Ты, Рассея моя… Рас… сея…
Азиатская сторона!

(1922)


* * *

Сыпь, гармоника. Скука… Скука…
Гармонист пальцы льет вольной.
Пей со мною, паршивая сука.
Пей со мной.

Излюбили тебя, измызгали –
Невтерпеж.
Что ж ты смотришь так синими брызгами?
Иль в морду хошь?

В огород бы тебя на чучело,
Пугать ворон.
До печенок меня замучила
Со всех сторон.

Сыпь, гармоника. Сыпь, моя частая.
Пей, выдра, пей.
Мне бы лучше вон ту, сисястую, –
Она глупей.

Я средь женщин тебя не впервую…
Немало вас,
Но такой вот, как ты со стервою
Лишь в первый раз.

Чем больнее, тем звонче,
То здесь, то там.
Я с собой не покончу,
Иди к чертям.

К вашей своре собачьей
Пора простыть.
Дорогая, я плачу,
Прости… прости…

1922

* * *

Пой же, пой. На проклятой гитаре
Пальцы пляшут твои в полукруг
Захлебнуться бы в этом угаре,
Мой последний, единственный друг.

Не гляди на ее запястья
И с плечей ее льющийся шелк.
Я искал в этой женщине счастья,
А нечаянно гибель нашел.

Я не знал, что любовь – зараза,
Я не знал, что любовь – чума.
Подошла и прищуренным глазом
Хулигана свела с ума.

Пой, мой друг. Невевай мне снова
Нашу прежнюю буйную рань.
Пусть целует она другова,
Молодая красивая дрянь.

Ах, постой. Я ее не ругаю.
Ах, постой. Я ее не кляну.
Дай тебе про себя я сыграю
Под басовую эту струну.

Льется дней моих розовый купол.
В сердце снов золотых сума.
Много девушек я перещупал,
Много женщин в углах прижимал.

Да! есть горькая правда земля,
Подсмотрел я ребяческим оком:
Лижут в очередь кобели
Истекающую суку соком.

Так чего ж мне ее ревновать.
Так чего ж мне болеть такому.
Наша жизнь – простыня да кровать.
Наша жизнь – поцелуй да в омут.

Пой же, пой! В роковом размахе
Этих рук роковая беда.
Только знаешь, пошли их на хуй.
Не умру я, мой друг, никогда.

(1922)


* * *

Грубым дается радость.
Нежным дается печаль.
Мне ничего не надо,
Мне никого не жаль.

Жаль мне себя немного,
Жалко бездомных собак.
Эта прямая дорога
Меня привела в кабак.

Что ж вы ругаетесь, дьяволы?
Иль я не сын страны?
Каждый из нас закладывал
За рюмку свои штаны.

Мутно гляжу на окна.
В сердце тоска и зной.
Катится, в солнце измокнув,
Улица предо мной.

А на улице мальчик сопливый.
Воздух поджарен и сух.
Мальчик такой счастливый
И ковыряет в носу.

Ковыряй, ковыряй, мой милый,
Суй туда палец весь,
Тольлко вот с этой силой
В душу свою не лезь.

Я уж готов. Я робкий.
Глянь на бутылок рать!
Я собираю пробки –
Душу мою затыкать.

(1922?)


Письмо матери

Ты жива еще, моя старушка?
Жив и я. Привет тебе, привет!
Пусть струится над твоей избушкой
Тот вечерний несказанный свет.

Пишут мне, что ты, тая тревогу,
Загрустила шибко обо мне,
Что ты часто ходишь на дорогу
В старомодном ветхом шушуне.

И тебе в вечернем синем мраке
Часто видится одно и то ж:
Будто кто-то мне в кабацкой драке
Саданул под сердце финский нож.

Ничего, радная! Успокойся.
Это только тягостная бредь.
Не такой уж горький я пропойца,
Чтоб, тебя не видя, умереть.

Я по-прежнему такой же нежный
И мечтаю только лишь о том,
Чтоб скорее от тоски мятежной
Воротиться в низенький наш дом.

Я вернусь, когда раскинет ветви
По-весеннему наш белый сад.
Только ты меня уж на рассвете
Не буди, как восемь лет назад.

Не буди того, что отмечталось,
Не волнуй того, что не сбылось, –
Слишком раннюю утрату и усталость
Испытать мне в жизни привелось.

И молиться не учи меня. Не надо!
К старому возврата больше нет.
Ты одна мне помощь и отрада,
Ты одна мне несказанный свет.

Так забудь же про свою тревогу,
Не грусти так шибко обо мне.
Не ходи так часто на дорогу
В старомодном ветхом шушуне.

1924


Памяти Брюсова

Мы умираем,
Сходим в тишь и грусть,
Но знаю я —
Нас не забудет Русь.

Любили девушек,
Любили женщин мы –
И ели хлеб
Из нищенской сумы.

Но не любили мы
Продажных торгашей.
Планета, милая, –
Катись, гуляй и пей.

Мы рифмы старые
Раз сорок повторим.
Пускать сумеем
Гоголя и дым.

Но все же были мы
Всегда одни.
Мой милый друг,
Не сетуй, не кляни!

Вот умер Брюсов,
Но помрем и мы, –
Не выпросить нам дней
Из нищенской сумы.

Но крепко вцапались
Мы в нищую суму.
Валерий Яклевич!
Мир праху твоему!

(1924)


* * *

Не вернусь я в отчий дом,
Вечно странствующий странник.
Об ушедшем над прудом
Пусть тоскует конопляник.

Пусть неровные луга
Обо мне поют крапивой, –
Брызжет полночью дуга,
Колокольчик говорливый.

Высоко стоит луна,
Даже шапки не докинуть.
Песне тайна не дана,
Где ей жить и где погибнуть.

Но на склоне наших лет
В отчий дом ведут дороги.
Повезут глухие дроги
Полутруп, полускелет.

Ведь недаром с давних пор
Поговорка есть в народе:
Даже пес в хозяйский двор
Издыхать всегда приходит.

Ворочусь я в отчий дом –
Жил и не жил бедный странник…
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
В синий вечер над прудом
Прослезится конопляник.

(1925)


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Ja! Entschieden ist's! Hab sie verlassen
Да! Теперь решено. Без возврата
 
Saufen hier wieder, prügeln sich,..
Снова пьют здесь, дерутся …
 
Dröhn, Harmonika. Lange … weile …
Сыпь, гармоника. Скука… Скука…
 
Mach schon, sing! Auf verfluchter Gitarre
Пой же, пой. На проклятой гитаре
 
Das Raubein ergibt sich der Freude
Грубым дается радость
 
Brief an die Mutter
Письмо матери
 
Zum Gedenken an Brjusov
Памяти Брюсова
 
Ich bleibe fort vom Elternhaus
Не вернусь я в отчий дом

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