| In der Grabkammer fanden sich die Skelette von zwei
Frauen, von denen eine bei ihrem Tod etwa 60-70 Jahre und die andere
25-30 Jahre alt waren. Welche von beiden im Leben die wichtigere
war, oder ob eine von ihnen möglicherweise der anderen als
Begleiterin oder Dienerin im Jenseits geopfert wurde, ist nicht
geklärt. Aus der Reichhaltigkeit der Grabbeigaben und dem Aufwand,
der bei dem Begräbnis offensichtlich betrieben wurde, ist jedoch
ersichtlich, dass es sich um die Grabstätte einer sehr wichtigen
Persönlichkeit handelte Es fanden sich keine Edelmetalle. Dennoch
war die Ausbeute an Gegenständen des täglichen Gebrauchs und an
Schmuck- und Kunstwerken, die 1904-1905 zutage kam, ungemein
reichhaltig. Dazu gehörten vier reich verzierte Schlitten, ein
vierrädriger Wagen mit kunstvollen Schnitzereien (der bisher einzige
Fund eines Wagens aus der
Wikingerzeit), Bettenpfosten und hölzerne Truhen, sowie
Landwirtschafts- und Haushaltsgeräte. Unter den Textilienfunden
waren wollene Kleidung, Seide und schmale Bildteppiche. Die
Tatsache, dass z- B. das Bett zertrümmert war, spricht gegen einen
Grabraub, in dessen Zusammenhang eine Zerstörung sinnlos wäre. Eine
Theorie geht davon aus, dass die Zerstörung sich gegen die
Bewohnbarkeit des Grabhügels durch den Toten als Widergänger
richtete
Quelle: http://de.wikipedia.org
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