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Die Wikinger


Kanut oder Knut König von Dänemark

Kanut, der dritte von dreizehn Söhnen des dänischen Königs, wurde nach dem Tod seines Bruders um 1080 König. Er hatte schon als Prinz im Namen des Vaters erfolgreich Außen- und Machtpolitik getrieben, gleichzeitig war er von christlich-humanistischem Geist durchdrungen. Nach seinem Regierungsantritt brachte er Kurland und Livland unter seine Herrschaft und führte dort das Christentum ein. Als König förderte er Kirche und Klerus, reformierte das Sklavenrecht, beendete das Faustrecht und versuchte, eine Art Kirchensteuer einzuführen, um der Kirche größere finanzielle und wirtschaftliche, damit auch idelle Unabhängigkeit zu garantieren.

Ein geplanter Feldzug gegen Wilhelm den Eroberer zur Eroberung Englands scheiterte 1085 durch Verrat seines Bruders Olaf. Gegen Kanut brach eine Revolte aus, weil das Volk unter der Steuerlast litt, er mußte sich nach Fünen absetzen. In Odense wurde er zusammen mit seinem Bruder und siebzehn Gefährten umzingelt und starb, von einem Speer getroffen, auf den Stufen des Altares der Alban-Kirche.


 

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