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Die Wikinger


Besetzung von Paris und Frankreich

Um 860 beschreibt ein französischer Mönch die Situation wie folgt: »Die Zahl der Schiffe nimmt zu. Der endlose Strom der Wikinger nimmt kein Ende. Überall fallen Christen Massakern, Bränden und Plünderungen zum Opfer. Die Wikinger erobern alles auf ihrem Weg. Niemand kommt gegen sie an. Sie haben Bordeaux, Perigeux, Limoges, Angoulême und Toulouse erobert. Angers, Tours und Orléans sind zerstört. Eine gewaltige Flotte fährt flußaufwärts, das Böse verbreitet sich im ganzen Lande. Rouen liegt zerstört da, ist verwüstet, niedergebrannt. Paris, Beauvais und Meaux sind erobert, die starke Festung von Melun dem Erdboden gleichgemacht, Chartres besetzt, Evreux und Bayeux geplündert, alle Städte belagert.

 

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