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Die Wikinger |
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Warum baute König Göttrik das Danewerk? |
| Da sich in Schleswig-Holstein damals drei Völker -
Dänen, Deutsche und Slawen - gegenüberstanden, begann König Göttrik
von Dänemark mit dem Bau des Danewerks, einer 17 km langen
Verteidigungsanlage, von der heute nur die grasbedeckten, bis zu fünf
Meter hohen Festungswälle erhalten sind. Mit diesem Danewerk wollte Göttrik
zeigen, daß er Haithabu fortan als dänisch betrachtete und sich die
Einnahmen aus der blühenden Siedlung von niemandem streitig machen
lassen wollte.
Im Jahre 849 erlaubte Göttriks Nachfolger Horich dem Missionar Ansgar, der später Erzbischof von Hamburg-Bremen wurde, in Haithabu eine Kirche zu bauen, und stellte seinen Untertanen frei, Christen zu werden. Darauf kamen, einer alten Chronik zufolge, "die Kaufleute ohne Furcht nach Haithabu, was sie bisher nicht gewagt hatten. Und das war wiederum der Anlaß, daß sich dort Güter und Vorräte aller Art häuften". Handel und Verkehr wuchsen. In Haithabu trafen sich norwegische, schwedische und dänische Händler, die mit ihren Waren nach Süden wollten; es wurde aber auch oft von friesischen und fränkischen Kaufleuten besucht, die vom Niederrhein kamen und über die Nordsee in die Ostsee wollten, um mit Ostskandinavien und Rußland Handel zu treiben. |