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Die Wikinger |
| Besiedelung Islands |
| Um das Jahr 900 nach
Christus kamen die Wikinger von Norwegen und von der Küste
Schottlands aus mit einigen tausend Auswanderern nach Island.
Es war ein riskantes Unternehmen und eine gefährliche Reise über den stürmischen Nordatlantik, vor allem ohne Navigationsinstrumente. Die Wikinger hatten zwar einen reichen Erfahrungsschatz angesammelt über Routen, Gezeiten, Winde und Strömungen, aber damals war der Nordatlantik ein unbekanntes Gewässer.
Die Siedler züchteten Schafe und mussten im Sommer und Herbst Vorräte für sich und das Vieh anlegen. Acker- und Weideflächen fanden die Wikinger nur an der Küste im Süden und im Westen
In Kriegs- und in Friedenszeiten war das Pferd für die Wikinger ein unentbehrlicher Helfer und Lastenträger. Diese Pferde waren extrem anspruchslos und hatten eine ungewöhnliche Widerstandskraft entwickelt. Die Wikingerpferde haben sich in ihrer Art bis heute erhalten. Man schätzt ihre Zahl auf 65.000, die meisten von ihnen leben wild und weit verstreut. |