Zurück

 

Die Wikinger


Besiedelung Islands 
Um das Jahr 900 nach Christus kamen die Wikinger von Norwegen und von der Küste Schottlands aus mit einigen tausend Auswanderern nach Island.

Es war ein riskantes Unternehmen und eine gefährliche Reise über den stürmischen Nordatlantik, vor allem ohne Navigationsinstrumente. Die Wikinger hatten zwar einen reichen Erfahrungsschatz angesammelt über Routen, Gezeiten, Winde und Strömungen, aber damals war der Nordatlantik ein unbekanntes Gewässer. 

Noch heute spürt man die Atmosphäre der Vergangenheit. Island sieht in weiten Teilen noch so aus wie vor 1.000 Jahren. Lavafelder und Gletscher bedecken fast drei Viertel der Insel. Feuer und Eis prägen die Landschaft Islands. Die heutige Hauptstadt erhielt ihren Namen Reykjavik, der "Rauchbucht" bedeutet, von den natürlichen heißen Quellen in der Umgebung. Diese nordische Landschaft mit ihren elementaren Naturkräften wird schon in den frühen Dichtungen beschrieben.

Die Siedler züchteten Schafe und mussten im Sommer und Herbst Vorräte für sich und das Vieh anlegen. Acker- und Weideflächen fanden die Wikinger nur an der Küste im Süden und im Westen

In Kriegs- und in Friedenszeiten war das Pferd für die Wikinger ein unentbehrlicher Helfer und Lastenträger. Diese Pferde waren extrem anspruchslos und hatten eine ungewöhnliche Widerstandskraft entwickelt. Die Wikingerpferde haben sich in ihrer Art bis heute erhalten. Man schätzt ihre Zahl auf 65.000, die meisten von ihnen leben wild und weit verstreut. 


 

Zurück