GK Sport

 
     
  Lehrer:
Herr Ißler
 
     
 

Retter in der Not oder Spion in eigener Sache

 

Nachdem in der 11/2 fünf nichtsahnende mutige Teenies (= Mädels) den 18 "männlichen" Fußballern unter der Leitung von A. Ißler zugeteilt wurden, begann für sie eine harte Zeit des Überlebenstrainings und der Dressur der anderen Kursteilnehmer. Diese waren natürlich anfangs mit dem alten Vorurteil behaftet, dass Frauen und Fußball zwei unüberbrückbare Gegensätze seien. Sie ließen sich jedoch im Laufe der Zeit belehren und akzeptierten uns als mehr oder weniger gleichwertige Mitspieler (Kompliment, Jungs!). Dies war natürlich auch das Verdienst unseres Häuptlings Extrem - Bewegliche - Hüfte, der uns häufiger vor den Attacken der, zumeist übermotivierten, "Ballartisten", in Schutz nahm ("Hömma, Daners, ey bist du denn total bescheuert?"), und der unsere Leistungen stets mit fairen Noten zu würdigen wusste.
Dennoch stellten wir uns jeden Mittwoch die existentielle Frage: "Geh' ich hin oder - fahr ich doch lieber nach Hause?", da uns Sprüche wie "Für euch Häschen ist es ja leicht den Ball mit der Brust anzunehmen" oder "Sock los Junge, du rennst wie ein schwangeres Eichhörnchen" an den pädagogischen Fähigkeiten zweifeln ließen. Dazu kam, dass sich diejenige, die nicht am Sportunterricht teilnehmen konnte, in einem ernsten Gewissenskonflikt befand, da sie bei Anwesenheit seinen unglaublich interessanten Geschichten über seine Söhne ausgeliefert war, die in uns den Gedanken aufkommen ließen, das Attest des Arztes zu ignorieren und eine, wenn auch kleine Distanz zwischen sich und den Häuptling zu bringen. Diese Art der Folter nutzte er auch um uns unschuldige Girlies über Privates und Schulisches auszuspionieren ("Hey, was hältste denn von? Sag doch mal!)
Obwohl die Sportstunden einem nicht endenden Hürdenlauf glichen, lässt sich rückblickend, aus der Perspektive es geschafft zu haben, sagen, dass wir Mäuschen uns trotz einiger Krisen (Frau K. und Ralf!!!) ganz gut amüsiert haben.

Alle fünf Schätzeken

Julia H., Beate S., Michaela F. v. F., Jana R., Susanne S.