LK Biologie |
||
| Lehrer: Frau Eckhardt |
||
| Schüler: T. Baum, C. Beginn, U. Behrendt,S. Beugel, Ar. Döhmen, P. DeBeneditis, T. Derungs, M. Fr. v. Fürstenberg, B. Groba, V. Hirschberg, D. Hoven, B. Krüger, L. Otten, B. Schnaß, B. Schwanke, I. Tillmanns |
||
![]() |
||
Lk Biologie |
Leistungskurs
Biologie, 11/2. Im Februar 1998 trafen sich nichtsahnende
Schüler in einem Bioraum im Hauptgebäude. Die vielen von uns
noch aus der Unterstufe bekannte Ulrike Eckhardt, ehemals
Franzke, sollte das Leittier dieses Rudels werden. Es war ein
beschaulicher Leistungskurs - 17 SchülerInnen versahen mehr oder
weniger regelmäßig hier ihren Dienst. Dieser konnte aber ganz
unterschiedlich aussehen: einerseits bestand er bei Thomas Baum
daraus, irgendwelche Vergangenheitskomplexe zu bewältigen
("Ich bin halt nur dummer Realschüler." - stehe
trotzdem ...), oder Thomas Derungs trug mit dem Lehrkörper
Grundsatzdiskussionen über seine und die allgemeine
Arbeitseinstellung aus. (Nach über einem Jahr schließlich
schaffte es Fr. Eckhardt, dass er sich einen Ordner zulegte!),
Inken Ängste vor Hörstürzen, grippalen Infekten und Allergien
bewältigte und Pierre mit Händen und Füßen redete oder erst
gar nicht zum Unterricht (bzw. Klausur) erschien. Währenddessen
aber tobten Geistesblitze und Stürme der Genialität in unserem
Kursraum; und eigentlich haben wir auch eine ganz schöne Menge
geleistet. Die Neurobiologie sollte uns lange beschäftigen. Dazu
gehörten kurze Wiederholungen was Hormone, das Herz oder
ähnliches betrifft. Und endlich, wir waren gerade beim
menschlichen Auge angelangt, bekamen wir "richtig tollen
Unterricht" (so Frau Eckhardt): die Referendarin Dorothea
Hudy übernahm den Unterricht. Frau Hudy sah äußerlich nicht
älter aus als wir und war extrem "lieb" zu uns. Ab und
zu vielleicht zu lieb: Ihr Tonfall schien der gleiche wie bei
einer 5. Klasse zu sein ... Jedenfalls genossen wir von da an
"richtig tollen Unterricht": In Gruppenarbeiten
erstellten wir Plakate und fuhren sogar zur Uni nach Düsseldorf.
In der 12/1 genossen wir Frau Hudy zum ersten Mal, dann wieder in
12/2. Anfang der 13 kehrte sie zurück - mit dem Versprechen
(eigentlich wurden wir nie gefragt): bei euch mache ich mein
Examen! Irgendwie schien ihr unsere Einstellung nicht mehr zu
gefallen - na ja, zum Teil war auch nur der halbe Kurs anwesend;
chronische Unlust oder Abwesenheit der Schüler haben sie wohl
verschreckt. Ihr Examen machte sie dann im Grundkurs; aber
netterweise kam sie in Vertretung während Frau Eckhardts
Krankheit wieder. Und sorgte direkt für Wirbel: Auf einmal stand
auf dem Vertretungsplan "Frau Schubert". Schnell wurde
Klarheit geschaffen: Endlich hatte sie ihren Michael geheiratet.
Frau Schubert wurde aber auch zu einem Teil unseres Kurses. Ein
Teil des Kurses, der von sich eigentlich behauptete: Wir sind ein
super Kurs! Stimmt auch. Nette Leute, gute Leistungen und faire
Lehrerinnen. Nur leider schafften wir es nie, ein Kurstreffen
oder ähnliches zu organisieren. Vielleicht hätten wir ja Frau
Steinmetz' Vorschlag aus einem anderen Kurs nutzen sollen:
"Ihr könnt ja einen Kurstreffens-Ausschuss'
bilden." Das einzige, was sich bei uns bildete, war die
Hoffnung auf die von Frau Eckhardt seit Beginn des
Leistungskurses versprochene Radtour ins Eckhardt'sche Wassenberg
(das ist fast schon in Holland). Der biologische Aspekt sollte
auch nicht fehlen - Thema: "Wir bauen (den Eckhardts) ein
Feuchtbiotop (=Gartenteich)." Lange spekulierten wir, ob es
nun ein feucht-fröhliches Wochenende geben würde oder nicht.
Aber nachdem dieses auf die jeweils nächsten Ferien verschoben
wurde, zerstörte sich auch unsere letzte Hoffnung kurz vor dem
Abitur: ein sog. "Wasser-Hund" (auch Labrador-Mischling
genannt) ist das neueste Mitglied in der WG Eckhardt/Eckhardt.
Deshalb kein Gartenteich. Deshalb keine Radtour. Aber Gott sei
Dank wissen wir ja, was Frau Eckhardt sonst so tut: "Man
kann auch mit Affen Blutsbrüderschaft schließen - und noch
andere Dinge tun ...".
So taten wir noch eine Menge anderer Dinge im Kurs. Wir hatten
dabei viel Spaß und konnten auch eine kleine Schaffenskrise
zwischen Lehrkörper und einigen Schülern gut überwinden
("Sie hätten mich auch ruhig fragen können, ob ich
überhaupt mit auf die Exkursion möchte!").
Wir danken Frau Eckhardt für ihr Engagement und die meist
schöne Zeit, durch sie uns begleitet hat; bei einigen seit
Beginn des 5. Schuljahres ...
Fabian Gaus