LK Erdkunde |
||
| Lehrer: Herr Drießen |
||
| Schüler: M. Ferfers, O. Grabaum, J. Kallen, M. Lambertz, T. Lissek, F. Lohse, D. Neumann, D. Riechert, S. Schlösser, C. Tillmann, R. Wink |
||
![]() |
||
Nicht für das Leben sondern für die Schule lernen wir ! |
Unter
diesem Motto stand unser schon fast familiär-kleiner
Erdkundeleistungskurs. Dieser hatte zu Beginn eine Anzahl von 15
Teilnehmern, jedoch schrumpfte unser Kurs relativ rasch, nach
fünf Abgängen und einem Zugang in der 13. Stufe, auf 11
Kursmitglieder. Weiterhin führte die Tatsache, dass unser Kurs
ein reiner Jungenkurs war, zu einer entspannten Kursatmosphäre
und einer ab und zu freien Redeweise. Auch der Versuch eines
Mädels in diese Männeratmosphäre einzudringen, scheiterte
bereits nach zwei Stunden.
Zu Beginn unseres Kurses wurden die Themen durch viele Filme
unterstützt, was jedoch mit der Zeit immer weniger wurde, obwohl
genügend Filme vorhanden gewesen wären, um bis zum Abitur nur
Filme zu gucken. Neben den für den Unterricht wichtigen Dingen,
erfuhren wir von Herrn Drießen einiges für den täglichen
Gebrauch, immer frei nach dem Motto "Nicht für die Schule,
sondern für das Leben lernt ihr!". So streute Herr
Drießen, wenn unsere Erdkundebücher zu theoretisch wurden, hier
und da eine Geschichte ein. Also erfuhren wir eine Menge über
die wundervolle Welt der Gewürze, die Pflege von Bonsaibäumen,
den Wohnungs- und Hausbau, Perserteppiche, die perfekte
Innenstadt mit Cafés und Bistros und über das kochen mit dem
Wok. Des Weiteren wissen wir jetzt alle über die Telefonanlage
und das Heizungssystem der Schule Bescheid.
Nebenbei sei zu bemerken, dass unser Leistungskurs wohl der
hilfsbereiteste aller Leistungskurse war, der je auf dieses
Gymnasium ging. So opferten wir unsere Unterrichtszeit, um dem
Hausmeister zu helfen, die Aula mit Stühlen zu bestü-cken und
dieselbigen am nächsten Tag wieder wegzuräumen. Weiterhin
gingen diverse Transporte zahlreicher Tische und Schränke, sowie
das Aufräumen und Umgestalten der Medienzentrale auf unsere
Kappe. Um jetzt nicht den Eindruck zu erwecken wir wären ein
fauler Leistungskurs gewesen, sei gesagt, dass sich die
entfallene Unterrichtszeit auf die Menge unserer Hausaufgaben
auswirkte.
Zum Unterricht selbst wäre nicht viel zu sagen, halt normaler
Unterricht mit der Ausnahme, dass wir wohl ein sehr schüchterner
Kurs waren. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass bei jeder
Hausaufgabe erst einmal jemand gefunden werden musste, der sich
traute (oder besser erbarmte) die Hausaufgaben vorzulesen, was
sich als ein äußerst schwieriger und zeitaufwendiger Vorgang
gestaltete.
Zu den Höhepunkten unseres Kurses zählen unter anderem die
jedes Jahr vor Pfingsten übliche Besichtigung des Kirmesplatzes,
unser Kurstreffen, welches aus einem heiteren Grillfest bestand,
das einige Kursteilnehmer nicht so schnell vergessen werden und
die Stadtexkursion nach Köln, bei welcher wir nach dem
Pflichtprogramm am Nachmittag in einer Kölner Brauerei den Tag
ausklingen ließen.
Als Fazit lässt sich sagen, dass dies mit Abstand unser bester
und lustigster Kurs war, den wir hatten, dadurch hervorgerufen,
dass wir ein kleiner Kurs waren und durch lockere Sprüche auf
Lehrer - und Schülerseite, welche die Erträglichkeit dieses
Kurses enorm steigerte. Zu dieser Tatsache gebührt Herrn
Drießen der Dank des ganzen Kurses. Diesen Kurs werden wir nie
vergessen.
Stefan
Schlösser und Frederik Lohse