Es war einmal - Eine ganz besondere Geschichte -

Es war einmal ein schöner Fleck auf Gottes Erde. Hinter einem Ewald aus Buchholz, in der Mitte des montanen Lamberger Quadrates aus Klinkenberg, Münzberg, Fürstenberg und Hirschberg in einem Feldt, genauer gesagt, einem Messingfeld, an einem Baum, war der Beginn dieser Geschichte. Hier trafen sich der bekannte Richter Behrendt, dessen Freund und Weber Derungs und der für VogelFrey erklärte Knabe Döhmen. Jener kleine Junge versuchte mit einem Dietrich in die Schlösser der Sauerkraut Prinzessin Bolten einzudringen. Döhmen hatte mit seinen Eltern mächtigen Berzowski, weswegen er von Zuhause floh. Der Textilverarbeiter, der als Ferfers galt und zudem noch unansehnlich Dick war, musste plötzlich niesen: "Szczepanski!". "Gesundheit" erwiederten die beiden anderen. "Huy, da hast du dir aber eine kräftige Debenedittes eingefangen!" sprach der Rechtsprecher. "Ach das geht schon", entgegnete jener, doch kaum hatte er das ausgesprochen, musste er erneut niesen: "Bodziony!", wieder wünschten die anderen Gesundheit. "Wo wohnst du denn jetzt, Kleiner?" fragte der Erkältete. "In Kamphausen" antwortete der Junge. "Wo ist das denn", fragten die beiden andern fast gleichzeitig. "Na das ist natürlich da, wo die ganzen Kamp wohnen, das sagt doch schon der Name, und ich bin jetzt halt auch ein richtiger Kemper!" Der Juristikus schreckte zurück mit den Worten: "Was machst du denn bei diesen Leuten, das ist aber gar nicht Kluth für dich. Komm doch wieder zurück nach Pannhausen! Auch deine Eltern würden sich gewiss freuen, wenn du wieder Becke kommst!" Doch der kleine Ausreißer sah dies ganz anders: "Das hält man ja im Kopp nicht aus! Alle Kallen mich ständig damit zu, was das Beste für mich ist, mich interessiert überHeupts nicht was die anderen denken." Geschockt von diesem Wink mit dem Zaunpfahl sprach der Dorfrichter: "Meine Güte, was ist dir denn für eine Gaus über die Leber gelaufen, wir wollen dir doch nur helfen. Wir dachten, du hast nicht genug Kraft um das alleine durchzustehen!" "Sieht das etwa so aus, als ob ich Schwanke? Ich bin entschlossener denn je, ich weiß jetzt endlich, was ich will, ich will meine FreiHeitmann! Ich Beugel mich niemandem mehr, meinen Eltern nicht, und auch euch nicht, also Gräbsch mich nicht an!" Und so Kames, dass der kleine, erwachsen gewordene Junge, sich von den beiden lebenserfahrenen Vormündern abwendete, und in Richtung seines neuen Zuhauses Hinzer dem Dammer und dem Grabaum lief. Dies traf die Leuthardt, die doch wirklich nur das Beste für den kleinen Jungen wollten. Und sie begannen über den kleinen Pongs nachzudenken. Warum Lieser sie bloß wie zwei dumme Schuljungen stehen? War in seinem Kopf vielleicht eine Schraube Lohse? Diese Situation war völlig Neumann für sie und deswegen waren sie erst einmal Plath. Aber sie konnten auch nichts mehr für ihn tun, außer vielleicht zu Hoven, dass er wusste, was er tat.
Der Junge indes floh in großen Schritten. Er bereute nicht, dass er auch einmal etwas Groba geworden war um das auszudrücken, was er immer schon einmal allen sagen wollte. Jetzt musste er erst einmal Pippich. "Puh, das Riechert aber übel!" sagte er zu sich selber. Er genoss die Ruhe, die er jetzt endlich einmal hatte. Der Sprössling sah zu, wie der Clemens, auf den er geLühlt hatte, langsam einging: "Donell!" fluchte er laut. Als er mit dem Entleeren seiner Blase fertig war, stellte er fest, dass er ein Tiefes Loch im Boden hinterlassen hatte. Kein Wunder bei dem Winkler, dachte er sich und ging endlich weiter.
Zur gleichen Zeit wurden die beiden Lehrpersonen langsam Krüger aus dem, was der Junge zu ihnen gesagt hatte. Plötzlich jedoch begann es wie aus Eimern zu Giesen, und da die sie nicht Willems waren, total Schnaß zu werden, entschieden sie sich nach Hause zu gehen, da zudem sich auch noch ein Gewitter näherte, wie man an dem lauten Getöse "Zisch, Pielka, Peng, Bumbullies" hören konnte. "Bei diesem Wetter fühlt sich doch höchstens noch ein Barsch wohl!", stellte Derungs fest. Lissek schlugen sie noch einmal zur Verabschiedung die Hände ineinander und Ginzl! "Bis Daners!" wollte der Richter sich verabschieden, doch der Derungs bestand darauf, seinen Freund noch bis zur HausTürks zu bringen. Bei Behrendtsens angekommen begrüßte der Webermeister die Mutter seines Freundes, die ursprünglich aus Bremer kam, mit einem lässigen "Heyers!" und betrachtete sich nur noch kurz die neue Wendlertreppe um dann die Heimreise anzutreten. Vorher musste er allerdings noch auf Frau Behrendts Geburtstag anstoßen. Er trank seinen Kohlbecher aus und Schlüterte dann endgültig nach Hause.
Angelangt bei den Kämpischen, passierte dem selbstbewussten jungen Mann ein kleines Obeloer, als er Tillmanns Bruder mit Tillmann verwechselte. Das war ihm peinlich. Schließlich war Tillmann sein bester Freund, wenn auch nur, weil er so Reichartz war. Tillmanns wohnten in einem riesigen Patrizierhaus, wie die Römer zu sagen pflegten. Das Haus gefiehl dem Knaben; da ließ er sich auch schon mal von Tille in den Schmitzkasten nehmen. So ein schönes Haus Schmitten auf dem Land, das war Döhmens Traum. Und was da für Autos vor der Tür standen, von Saab bis Mercedes alles dabei, sogar Teerfahrzeuge und eine Walzebuk. Schnell holte sich Domian, bevor die Geschichte ganz zu Enders ging, noch einen Rat: "Bei mir wimmelt es geradezu so von Möskitos und MOtten in meinem Zimmer; ich Schaaps sie mir sogar schon von den Wänden ab." Frau Tillmanns kannte Gott sei Dank ein passendes Mittel, Ropertz antiViech500. Damit waren die Probleme des kleinen Knaben wie auf einen Schlag alle beseitigt.

Mathias Kluth