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Projekt KinderHaus




Wir bauen ein KinderHaus !

Können wir uns als kleiner Verein überhaupt mit der Idee befassen, ein Haus oder sogar eine Schule zu bauen.
Wir sagen: Ja, aber es ist unbedingt wichtig, eine langfristige und gleichmäßige Unterstützung durch Spender und Organisationen hier in Deutschland zu finden.Es ist nicht damit getan, ein Haus zu bauen, sondern es bedarf einer Fürsorge- und Betreuungspflicht der Freunde und Unterstützer unseres Vereins.

Wie ist die geplante Vorgehensweise für das Projekt? Vorab sei gleich gesagt, daß dieses Papier nur ein kurzer Abriß ist, von dem was hinter dem gesamten Programm steht. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall auch noch mit uns reden, damit Sie die alle Informationen bekommen, die gar nicht im Rahmen von einer DIN A4 Seite untergebracht werden können. Also nur Mut !

Zunächst muß einmal das Grundstück gekauft werden. Da haben wir auch schon etwas in Aussicht gestellt bekommen. Es ist am Rande von Pokhara. Dabei sollte das Grundstück nicht zu klein sein, um später ausbaufähig zu bleiben. Was jetzt noch fehlt, ist das Geld, um das Land zu erwerben. Wenn dies geschafft ist können wir uns mit der Planung des Hauses befassen. Hausentwurf, Landschaftsplanung, Spielplatzgestaltung, Strom- und Wasserversorgungskonzepte und was noch so dazu gehört.

Was wir mit dem Haus erreichen wollen, ist eine Art Modellfunktion für den einfachen und billigen Hausbau, den sich jeder Hausbauer in Nepal sollte leisten können, ohne den Umweltaspekt zu vernachlässigen. Dazu bedarf es kostengünstiger Alternativen bei der Stromerzeugung, Wasseraufbereitung und -entsorgung, Hausisolation uvm.. Das Haus sollte so gebaut sein, daß es zur Not auch unabhängig vom öffentlichen System betrieben werden kann. Es ist eine Herausforderung mit den in Nepal vorhandenen Materialien einen möglichst hohen Umweltstandard zu erreichen.

Dies ist auch ein Hauptanliegen für unser Haus- und Schulprojekt, denn auf dem Umweltsektor gibt es noch viel zu tun und wenn wir die Möglichkeit haben, ein Haus zu bauen, dann wollen wir es soweit wie möglich umweltkonform durchführen. Die Projektierung der Umweltmaßnahmen, sollte so durchschaubar sein, daß die Nepalesen selber mit Hand anlegen können (das ganze Projekt soll mit Nepalesen für Nepalesen aufgebaut werden ), um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Später soll dann die gesamte Verwaltung des Anwesens in nepalesische Hand übergeben werden, wobei eine Unterstützung von außen immer da sein sollte. Diese Unterstützung bezieht sich auf den finanziellen Rahmen, die Ausbildungsmaßnahmen der Kinder und auch des Lehrkörpers, die Instandhaltung und Verbesserung des Komplexes, sowie den Ausbau.

Dies sind alles Punkte, die das ganze Projekt zu einer Herausforderung machen, aber wie wir denken, zu einer lösbaren Aufgabe mit hohem Eigennutzen für die Bevölkerung. Das erste Hausprojekt läuft bereits. Es sind Freunde unseres Vereins, die ein Guesthouse-Projekt in Maling auf die Beine gestellt haben. Hier haben wir erfahren, daß die Akzeptanz der Nepalesen sehr groß ist, solange man sie nicht ausgrenzt.

Interessenten, die Lust haben das Haus zu entwerfen, finanzieren, aufzubauen, die Betreuung mit übernehmen und helfen wollen, aus der Idee die Realität werden zu lassen, die sollten sich bei uns melden. Wir haben für jeden und alles ein offenes Ohr. Jetzt liegt es bei Ihnen ob Sie dabei sind oder nicht. Wir als Freundeskreis Nepalhilfe e.V. würden uns auf jeden Fall freuen, ganz gleich wie Sie uns unterstützen wollen. Vielen Dank für Ihr Interesse.

Das war im Januar 1997. Und wie geht es mitlerweile weiter: Wir bauen ein Kinderdorf !


Info's / Anregungen / Fragen / Kritik per eMail an: Guido Rayher
Letzte Änderung: 23.06.1998
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