Inhalt: "Are you there?" - mit diesen Worten beginnt die erste Episode der Serie. Kurz
danach sieht man wie ein großes Goldenes Aliendingens (sieht so aus wie eine
Oscar (R) Statue mit Pfaunrad an der Hinterseite) sich mit einem großen blauen
Mecha der von einen Teenager gesteuert wird prügelt.
Direkt danach folgt eine kurze Anfangssequenz, untermalt von dramatischer Orchestermusik, auf welche ich später nochmal eingehen werde, gefolgt von einem kleinen Rückblick was zuvor geschehen ist. Zeichnungen: Wie die meisten neuen TV Serien recht hübsch. Viele Kamerafahrten und Zooms, bunte, viel schattierte Charakteren und nicht sonderlich aufdringliche Computerffekte (sehr schön der Wassereffekt am Anfang). Einzig das Charadesign ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man erst denkt es mit der Fortsetzung von Gundam Seed zu tun zu haben (einige Personen sind wirklich fast 1:1 Clone), aber nach einigen Episoden hat man sich daran gewöhnt. Musik: Fafner hat meiner Meinung nach einen der besten Opening (erst ab Ep2) und Ending Song des letzten halben Jahres und auch so ist der Soundtrack recht nett, i.b. die orchestralen Passagen. Allerdings gibt es davon abgesehen nur wenig einprägsame Stücke. Die Musik schwankt immer zwischen sehr dominaten und treibenden Passagen und ruhigen und sehr hintergründigen Stücken. Leider wurde für die gesammte Serie nur knapp 1 Stunde Musik komponiert, so das sich viele Stücke über eine Laufzeit von 26 Episoden (25 - aber die letzte ist eine Doppelfolge mit doppelter Laufzeit) Eingespielt wurde sie übrigens vom Warshaw Philhamonic Orchestra, welches u.a. auch schon bei Giant Robo oder Super Atragon für die Musik verantwortlich war. Story: Evangelion / Rahxephon / Argento Soma / Clone ... diesen Eindruck hat man schon von Anfang an. Wir haben Mysteriöse Außerirdische Engel (hier "Festum" oder evtl "Festung" genannt), Evangelions (Hier Fafner Mark Elf genannt [gibt noch weitere mit deutscher Nummernbezeichnung]), Kinder die spezielle voraussetzungen erfüllen, Verschwörungen und Vertuschungen, eine Geheimorganisation (Alvis) der die helden angehören, noch eine andere die irgendwie nicht gut auf sie zu sprechen ist (Neo UN) ... anstatt biblischen Referenzen wird hier die Nibelungen Saga ausgeschlachtet (Fafner, Lindwurm, Siegfried, Brunhilde, ...). Die ganze Serie wirft auch wie die obrigen Vorgängen mit Andeutungen und Rätseln um sich. "Are you there?" - Der Satz den man am Anfang hört wird auch immer von den Aliens verwendet. Die Piloten sollen bloß nicht auf ihn antworten (weil sonst die Welt untergehen wird) ... der kurze Anfangssequenz der ersten Episode zeigt aber die Kinder wie sie vor einen Funkgerät sitzen, den Spruch hören und alle gemeinsam zu einer Lauten antwort ansetzen. Wie ist der Zusammenhang von den Aliens, Alvis und der Neo UN (Theorie - Alvis hat exeprimente gemacht, dabei die Aliens zur Erde geholt, diese haben viel platt gemacht [alle wissen von den Aliens], Welt hat die Alvis Gruppe daraufhin ausgestoßen, bzw ist hinter ihnen her [sie verstecken sich auf einer Inselbasis und versuchen auch irgendwas zu erforschen]), was hat die Rote Lichtgestalt [Ähnlichkeiten mit dem Siegfried System] die der Held sieht (und das Mädchen der er hinter einer merkwürdigen Tür in so einen Tank findet), wieso konnte Fafner Mk.11 die "schwarze Explosion" überstehen, was machen die von Alvis überhaupt, was heißt es für die Kinder den Mecha zu steuern (DNA Veränderungen, sterben, stimmen hören, ect), was wollen die Aliens überhaupt (Menschheit auslöschen, Alvis Zerstören, mit Fafner verschmelzen, eine Antwort darauf bekommen ob jemand da ist) und so weiter ... Charaktere: Nunja, auch wenn der Held in der ersten Episode Shinjis "There is no way i can pilot that thing" (oder so ähnlich) wiederholt, ist die Serie doch ziemlich anders was die Charakterkonstelationen und Darstellung angeht. Ein weiterer Unterschied ist man mit Personen geradezu totgeworfen wird, in den ersten 5 Folgen bestimmt knapp 20 Stück (5 oder 6 von den Kindern, jeder 1-2 Elternteile, ne Handvoll weitere Charaktere) ... Fazit: Nunja, am Anfang wirkt Fafner wie eine sehr interesannte Serie - Optisch und Musikalisch recht gut und auch Storymäßig gibt viele vielversprechende Ansätze. Auch das Storytelling verläuft von Anfang an ziemlich dynamisch und lässt vieles hoffen, aber nach der hälfte der Episoden ist plötzlich die Luft raus - Die Geschichte tritt auf der Stelle, ein paar Charaktere werden umgebracht, ein paar neue tauchen auf, einige welchen die Seite und die Animationsqualität geht in den Keller. Am Ende wirft man noch einen großen Showdown in einer überlagen folge hin, beantwortet aber Storymäßig nur sehr wenig und dies auch nur sehr unbefriedigend ... |