OVA:
Inhalt: Diese vier Teilige OVA Serie behandelt die Vorgeschichte von Shinta/Kenshin und
sein vergangenes Leben als Attentäter, sowie die tragische Beziehung zu seiner ersten Frau
Tomoe und er zu seiner markanten Narbe im Gesicht kommt.
Zeichnungen: Am auffallensten ist das sich der Zeichenstil komplett von dem der TV Serie
oder des Mangas unterscheidet, und auch von der Inszenierung und Charadesigns sehr realistisch
gehalten ist. Die Zeichnungen sind für eine OVA von recht guter Qualität, flüssig animiert,
recht aufwendig vom Design und auch die Backgrounds wissen zu gefallen.
Musik: Sehr schön, kein schrecklicher Opening Song läßt einen am Anfang die Ohren zuhalten,
sondern man bekommt einen kompletten instrumentaler Soundtrack, größtenteils im Klassichen Orchestralen
gewand, ab und an mit einigen Japanischen Einflüssen zu hören, welcher sehr schön zu den gezeigten
Bildern passt.
Fazit: Die Kenshin OVA ist recht zweischneidig, für mich persönlich ist sie durch ihre
tolle inszenierung und Story ein Highlight, obwohl ich von Kenshin sonst nichts wirklich gut
finde oder mag. Alles was mir bei der TV Serie oder den Manga sauer aufgestoßen hat gibt es
hier nicht - Keine Megawuschel Frisuren, keine riesigen Augen, keine überzogenen
Grimmassen/Gesichtsmimiken, keine Dragonball mäßigen Kampfszenen, keine dummen Sprüche am
laufenden Band - die Kenshin OVA ist ein sehr düsteres und erwachsenes Samuraidrama, was auch
mit einige recht brutale und blutigen Szenen enthält. Allerdings liegt in diesen Kontrast auch
ein Problem für Fans des Mangas und der TV Serie, denn praktisch alles was sie an Kenshin
mochten (evtl abgesehen von Story und Charakteren) ist in der OVA nicht wiederzuerkennen.
Die komplette Serie mit ihren 4 Episoden ist in Amerika bei ADV auf 2 DVD's erschienen.