Argento Soma
Inhalt: Böse Aliens greifen erde an, (fast) immer einzeln, aber doch immer stärker werdend, wollen zu
einen bestimmten Punkt, die Spezialeinheit Funeral will sie aufhalten.
Wissenschafftler baut aus überresten von Aliens einen Kampfroboter, der jedoch bei einem Attentat, anfangs unbekannter Angreifer, welches die Zerstörung der Basis zur folge hat entkommt. Takuto Kaneshiro wird schwer verletzt, seine Freundin stirbt. Der Roboter gerät in die Hände eines kleinen Mädchens (Harriet "Hatti" Barhtolomew), das kurz nach dieser Begegnung zur Vollwaise wird und das scheinbar die einzige ist auf die er hört. Die Armee nimmt sich ihrer an, auch um "Extra One", wie der Alien Roboter fortan genannt wird, im Kampf gegen die Invasion betätigen zu können. Um Rache an Extra One zu nehmen, und mit hilfe einen unbekannten schließt sich der durch den unfall entstellte und narbenübersähte Takuto Kaneshiro unter dem Namen "Ryo Soma" Funeral an. Zeichnungen: Von der Optischen Qualität geht Argento Soma in Ordnung, ist mittlerweile aber auch nichts außergewöhnliches mehr, denn mittlerweile gibt es sehr viele TV Serien die ein sehr hohes zeichnerrisches Niveau haben, welches sichtlich über Argento Soma liegt. Das Charadesign ist relativ ungewöhnlich, i.b. durch die oft fehlenden oder nur angedeuteten Nasen unterscheidet es sich ziemlich von den üblichen Designs. Die Animationen sind während der gesammten Serie durchgehend von gleich guter Qualität. Musik: Sehr schöne, Orchestrale Musikuntermalung, auch wenn einige Stücke etwas überstrapaziert oft verwendet werden, sticht recht positiv aus der Serie heraus, und verleiht den meisten Szenen eine gewisse Dramatik. |
Story: Hier will ich nicht zu viel verraten, an oberen kann man schon erkennen das es eine
Mischung aus Evangelion, King Kong, Frankenstein ist, welche am Ende noch
mit einer ziemlichen Portion 2001 gewürzt wird.
Charaktere: Die Hauptcharaktere, allen voran der vom Hass zerfressenen Ryo Soma, sind ganz gut ausgearbeitet, und passen nicht in die üblichen Klishees wie man sie seid Evangelion in fast jeder Action Serie findet, was ich recht positiv finde. Die zahlreichen Nebencharaktere sind leider weitaus flacher, von den meisten wird in einer Episode ihre vorgeschichte erläutert und einige wenige Punkte darauf werden auch in späteren Folgen aufgegriffen, aber davon abgesehen sind sie recht flach. Fazit: Alles in allen eine ganz gute Serie, ohne jedoch allzusehr aus der Masse hinauszustechen, es fehlt einfach das "gewisse etwas". Die Optischen Qualitäten sind ganz gut, und der orchestrale Soundtrack passt auch, ebenso ist die Story relativ verwinkelt, und viele Sachen ergeben erst im Zusammenhang mit späteren Ereignissen einen Sinn, womit Argento Soma in Tradition von Evangelion steht. Jedoch gibt es einen Punkt der Argento Soma seinen geistigen Vater überragen läßt - anstatt einfach das Ende und die Aufklärung der Hauptstory unter den Tisch zu kehren, den Zuschauer dumm rumstehen läßt, und versucht dies als 'genialen Einfall' zu verkaufen, geht Argento Soma den anderen Weg und klärt fast alles auf - in wie weit diese Aufklärung allen Zuschauern gefällt sei mal dahingestellt, aber ich finde es weit besser als das man sie wegläßt, denn dies beweist das sich die Macher der Serie sehr viele Gedanken gemacht haben ... Für Fans von gut gemachte Action Serien mit Hintergründigerer Story einen sehr tiefen Blick wert. In Amerika ist die Serie von Bandai auf DVD erschienen. |