Karin´s Gewürzseiten

Cayennepfeffer
Capsicum frutescens
Nachtschattengewächse - Solanaceae

Heimat/weitere Namen Aussehen
verwendeter Teil
Heilwirkung Kulinarisches
Süd-und Mittelamerika
Chili(pfeffer), spanischer Pfeffer, Schotenpfeffer, Peperoni(frische Früchte)
kleiner krautiger Busch, weiße Blüten, daraus wachsen rote längliche Früchte, können aber auch andere Farben und Formen annehmen (sortenabhängig)
Schoten
verdauungsfördernd, regt Magensäfte an, verzögert Blutgerinnung, durchblutungsfördernd, Husten, heftiges Erbrechen äußerlich(Salbe, Einreibung) bei Rheuma, Hexenschuß, Neuralgien und Frostbeulen - kann aber die Haut reizen, Energielosigkeit, Aphrodisiakum - Vorsicht, nicht überdosieren (heftigste Magen/Darmreizung) wird in seinen Wachstumsgebieten reichlich als Gewürz und Gemüse zu verwenden, bei uns bekannt als Hauptbestandteil des Tabascos, im Sambal Olek, an indische, lateinamerikanische und chinesische Gerichte, dort nicht wegzudenken, Chili con carne Gulasch, Tomatengerichte, Reis-, Eiergerichte - 1 Messerspitze gemahlener Chili reicht
Sonstiges
Dürfte das schärfste Gewürz sein, passt sich aber gut an die Speisen an, für unseren Gaumen fast unerträglich scharf, daher sich vorsichtig von der Dosis her anpirschen, als Chilipowder(Gewürzmischung) ist er sanfter. Der Cayennepfeffer ist übrigens nicht mit dem "echten" Pfeffer verwandt



© Karin Stand 18.04.2000