Fragen und Antworten
Sind Bienenstiche gefährlich?

stechende Biene                    Stachel mit Giftblase 
  In der Regel nicht. Allerdings gibt es Menschen, die so allergisch reagieren, dass sie ernsthaft gefährdet sind.  Diese sollten besonders aufpassen. Ansonsten ist es nicht weiter schlimm, wenn es mal eine Schwellung gibt. Nach zwei, drei Tagen ist das vorbei. Es ist nur unschön, wenn es gerade im Gesicht passiert...
Man sagt, dass Imker sich mit der Zeit an Stiche gewöhnen. Für einige sind sie sogar so etwas wie die Würze in ihrer Arbeit. Auch munkelt man, dass regelmäßige Bienenstiche Medizin gegen viele Wehwehchen seien.
Was kann man  machen, um nicht gestochen zu werden? 1. Bienen nicht drücken, sonst löst man den Stechreflex aus.
2. Beim Arbeiten am Bienenstock Schutzkleidung tragen.
3. Zur Besänftigung der Bienen Rauch in den Kasten blasen.
4.Nicht vor dem Flugloch herumstehen.
5. Nicht verschwitzt ans Bienenvolk gehen (Bienen reagieren aggressiv auf Schweißgeruch)
6. Nicht an den Bienenkasten klopfen.
7. Keine schnellen Bewegungen beim offenen Bienenvolk; nicht nervös werden, Ruhe bewahren... (ist nicht immer einfach!)
8. Beim Öffnen des Bienenvolkes immer die Reaktion der Bienen im Auge behalten; im Zweifelsfall mehr Rauch geben oder den Kasten wieder schließen.
9. Sind die Wächterbienen in Angriffslaune, nicht weglaufen, sondern in aller Ruhe Schutzkleidung anziehen und langsam zurückziehen. Wichtig ist, dass das Gesicht geschützt ist. 
10. Die Bienen mit Respekt, aber nicht als Feinde behandeln!
Was mache ich, wenn mich eine Biene gestochen hat? Zuerst den Stachel entfernen, weil der meist noch in der Haut steckt (hat Widerhaken). Dabei sollte man aber nicht mit zwei Fingern zufassen, da man so nämlich die Giftblasse zusammendrückt und alles Gift unter die Haut spritzen würde. Also: Entweder mit einer Pinzette den Stachel unterhalb der Giftblase fassen  und herausziehen oder mit einem Taschenmesser oder einem flachen Gegenstand den Stachel seitlich wegschaben. Danach kann man ein schmerzlinderndes Mittel auftragen, wenn man hat. Manche schwören auch auf eine aufgeschnittene Zwiebel, die man eine Weile auf den Einstich drücken soll.
Sollte sich heraustellen, dass Schwindel oder Atemnot eintreten, sofort Hilfe rufen (Arzt, Notarzt usw.).
 Weitere Infos zum Thema Bienenstiche:
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Woran erkennt  man die Bienenkönigin? An dem  langen Hinterleib und der  dunkleren Farbe. Außerdem an der Kennzeichnung durch den  Imker (Farbpunkt auf dem Rücken)
Kann ich zu Hause im Garten einen Bienenkasten aufstellen? Grundsätzlich nur, wenn ein Mindestabstand zum Nachbarn und zu Wegen und Straßen eingehalten wird. Geeignet ist eine Ecke in einem größeren Garten, wo man sich nicht oft aufhält. Ansonsten: Wenn die Nachbarn es nicht wollen, geht es meistens nicht. Also: vorher fragen oder einen Fachmann zu Rate ziehen, auch wegen Bienenkrankheiten usw. (Imker oder Imkerverein).

 
 
 

Anregungen und Kritik
Auf unsere Webseite erhalten wir viele Zuschriften. Oftmals enthalten sie berechtigte Kritik, jedoch auch Anregungen und nicht zuletzt Anerkennung und Ermutigung zum Weitermachen. Einige davon möchten wir hier veröffentlichen, behalten uns aber Kürzungen vor.


Zuschriften Unsere Antwort
Hallo werte Lehrkräfte und Schüler!
Bin begeistert von soviel Teamgeist, was einmal mehr zeigt, dass ein miteinader sehr gut funktioniert. Ich möchte hier nicht Kritik über, aber mir ist aufgefallen, dass beim Honigglaslogo (siehe Feld Honigbestellung) einige Probleme auftreten können: Es gibt leider nach der Fertigpackungsverordnung und Richtlinien des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) bzw. Deutscher Honigverordnung einige Punkte, welche ich Ihnen
mitteilen möchte. "Echter deutscher Honig" wird allgemein mit dem DIB gleichgesetzt. Für die Werbung des "Honigs von der ...-Schule" ist dieser Hinweis eher schlecht, weil man sich mit einem Ø - Produktvergleicht! Es gibt keinen "Schulhonig"! Um Propleme im Vorfeld abzuwenden sollte der Hinweis, das es "Honig von  der Schule" ist extra stehen und nicht als ein Wort (es gibt: Presshonig, Schleuderhonig, Industriehonig, etc., aber wie gesagt keinen "Schulhonig". Der Regionalhinweis ist okay: z.B. Schwarzwaldhonig! Verpacker- /Herstellerangabe mit Anschrift erforderlich wenn der Verkauf außerhalb der Produktionsstätte (ggf. Schule) erfolgt (Weihnachtsmarkt, etc.).
Dann ist auch die Losnummer erforderlich; z.B.: Losnummer: L Mai/2000. Das "L" für Losnummer ist Pflicht. Pro Schleuderung (einheitliches Gebinde) ist wieder eine neue Losnummer nötig. Es freut mich sehr über einen Hinweis im www.bienen.de auf diese löbliche Schularbeit aufmerksam geworden zu sein. Ich erlaube mir im positiven Sinne auch Schulen in meinem Raum mit einem Hinweis auf Ihre Arbeit anzusprechen. Mit den besten Wünschen
Klaus Bäuerlein,
Imkerverein Roth (bei Nürnberg), e-mail: HV-Sauer@t-online.de
Vielen Dank für den hilfreichen Hinweis. Wir kommen wohl nicht umhin, uns in Zukunft genauer mit den geltenden Bestimmungen auseinanderzusetzen. Dass es keine Bezeichnung "Schulhonig" gibt liegt ja sicherlich daran, dass bisher noch kein Honig an Schulen produziert wurde, was sich ja ändern kann bzw. inzwischen geändert hat. 
Nach unserer ersten Schleuderung kommen hier also einige "Schulaufgaben" im lebensmittelrechtlichen Sinn auf uns zu. Aber es wäre ja keine Schule, wenn wir nichts mehr dazu lernen würden. Es wird künftig Losnummern geben und statt "echtem deutschem Honig" vielleicht "Honig aus Baden" o.ä. geben, die Schulanschrift wird ebenfalls auf dem Etikett erscheinen usw.
Man sieht bei diesem Beispiel, wie auch die Schule Anregung und fachliche Unterstützung von außen gebrauchen kann.
Vielen Dank für Ihre nützlichen Ratschläge!

Es grüßt Sie die AG Bienen/Imkerei der Schwarzwaldschule Rheinstetten
 
 

i. A. Wolfgang Keller
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