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Das erste Bienenjahr an der Schwarzwaldschule
tanzende Biene

tanzende Biene
September 1999
Die AG Bienen/Imkerei wird gegründet (Lehrer: Wolfgang Keller). Der erste Bienenkasten wird im Schulgarten aufgestellt: 
Ableger in einer von Schülern gebauten Zarge im Zandermaß. Die Königin ist von 1999 und grün gekennzeichnet. Sie ist außerordentlich legefreudig und die Bienen sehr sanftmütig. 

Füttern mit Zuckerwasser für den Wintervorrat (Eimerfütterung). Über den Winter braucht ein Volk ca 8 bis 15 kg Zucker als Honigersatz. 

Das erste Bienenvolk im Schulgarten. An einem  schönen Platz vor dem Fenster des Lehrerzimmers.
Oktober 1999 Beobachtung der guten Entwicklung des Völkchens. 

Erweiterung auf 2 Zargen

Der erste Stich: Schüler E. schwänzt eine Schulstunde und geht lieber in den Garten zu den Bienen. Er wird prompt von unseren Bienchen bestraft. Also: Vorsicht! 
November 1999 Behandlung des Volkes gegen die Varroa-Milbe, den größten Feind der Bienen. Wir verwenden zur Behandlung bienenschonende Ameisensäure , die mit einem Nassenheider Verdunster ins Volk gegeben wird. 

Einengen auf eine Zarge/einwintern.

 
Dezember 1999 Winterruhe des Volkes. 

Schmelzen von Bienenwaben zur Wachsgewinnung, Herstellung von selbst gezogenen und gegossenen Kerzen (Es hat zumindest für die AG-Teilnehmer gereicht)

Durch den Orkan "Lothar" am 25.12.1999 wurde der Bienenkasten verschoben und der Deckel weggeweht. Zum Gück waren die Bienen am nächsten Tag noch da. Der Deckel lag in 5 m Entfernung.
Januar 2000 Winterruhe des Volkes, Arbeiten in der Werkstatt: Kästen fürs Frühjahr richten, Wachskerzen herstellen. Informationen über Bienen und Imkerei sammeln, usw.  In der Silvesternacht wurden Unbekannte beobachtet, wie sie einen Knallkörper zündeten und in den Bienenkasten warfen. Der jugendliche Haupttäter ist inzwischen bekannt und geständig.
Februar 2000  An warmen Tagen (ab 10 bis 12°C) fliegen die ersten Bienen aus. Es sind die sogenannten Reinigungsflüge. Ein Zeichen, dass das Volk noch lebt! (Uff-Erleichterung!) ... 
März 2000  Die erste Öffnung des Kastens im Frühjahr. Durchsicht der Waben auf Bruttätigkeit. Ergebnis: Die Königin legt fleißig . Große Brutflächen lassen auf eine starke Volksentwicklung schließen!  ...
April 2000  Beobachten des Bienenfluges: Starke Flugtätigkeit . Das Volk "explodiert" förmlich. Zweite Zarge muss aufgesetzt werden. Der Platz für die Brut wird zu eng. 

Wir stellen fest, dass die Bienen unheimlich friedlich sind. Man kann fast ohne Rauch und Schleier arbeiten. Keine Attacken auf die AG-Teilnehmer (vielleicht kennen sie uns schon so gut). 

Wöchentliche Durchsicht (Schwarmkontrolle). 

 ...
Mai 2000 8. Mai: Die Obere Zarge ist halb voll mit Honig. Viele halb verdeckelte Honigwaben . Erste Honigernte: ca. 15 kg. Nach einem halben Vormittag im Lehrerzimmer war alles verkauft! Alle AG-Teilnehmer haben ein 500g-Glas als Lohn ihrer Arbeit erhalten (obwohl die Hauptarbeit immer noch die Bienen leisten). 

Traurige Feststellung bei der Durchsicht: Die Königin ist mit einem Schwarm abgehauen, wahrscheinlich in die Lüftungslöcher des Hausmeisterhauses. Wir waren zu spät! 

Der erste Ableger wird gebildet. Wir verwenden dazu eine Wabe mit verdeckelten Weiselzellen und einer weiteren Brut- und Futterwabe aus dem Muttervolk und viele Jungbienen. Wir hoffen, dass er sich gut entwickelt. 

15. Mai: Bei der Durchsicht wird eine junge Königin und geöffnete Weiselzelle gesichtet. Auch im Ableger ist eine Königin geschlüpft. 

25. Mai: Obere Zarge ist zur Hälfte mit Honig voll. wir entnehmen 5 schwere Honigwaben zum Schleudern. Ergebnis: stolze 10 kg süßes Gold! 

Bedenklich: Es ist am 25. Mai keine junge Brut im ganzen Volk. Auch die Königin ist nicht zu sehen. Entweder es ist keine da oder sie ist noch nicht begattet, legt also noch keine Eier. Wenn sich das nicht schnell ändert, ist das Volk schnell geschwächt. Zwei kurzfristige Vorteile: 1) Das Volk verbraucht den gesammelten Honig nicht für die junge Brut. 2) Die Vermehrung der Varroa-Milben wird gestoppt (ohne Bienenbrut gehen diese ein).

Der erste Honig dieses Jahres: knapp 15 kg! 

Wir haben gepennt: Ein Schwarm ist davon , und auch noch mit unserer guten Zuchtkönigin! Da nächste Mal passen wir besser auf! 

Der erste Ableger wird gebildet. Das wäre dann unser zweites Volk. 

Der zweite Stich: M. öffnet bei kühlem Wetter den Kasten und wird sofort von einer Biene angeflogen und in die Stirn gestochen. Einen richtigen Jungimker kann dies aber nicht abschrecken. Das macht nur vorsichtiger...

Juni 2000  Dritte Zarge wird aufgesetzt. Die Bienen sammeln fleißig weiter. Das Wetter ist in diesem Jahr optimal. 
Bei einer kurzen Öffnung am 26.06. haben wir einige beinahe volle Honigwaben gesehen. Es gibt bald wieder was zu ernten...
Der erste AG-Teilnehmer besitzt sein eigenes Bienenvolk: Henning hat einen Ableger von einem Bekannten bekommen und die nötige Ausrüstung angeschafft. Es gibt einen Imker mehr in Rheinstetten! Eine faszinierende und sinnvolle Freizeitbeschäftigung! Immer auf Tuchfühlung mit der Natur. Weiter so!! 
Juli 2000    AG-Ausflug zum Bienenmuseum Hohberg im Diersburger Rathaus (bei Offenburg). Herr Zimmermann erklärte uns viele interessante Details über die Geschichte der Imkerei.
August 2000  Am 14. August wurden die Völker kurz durchgesehen. Es war ein heißer Tag. Wir haben ca 8 kg Honig entnommen. Die Gesamternte beträgt somit ca. 33 kg Honig aus einem einzigen Volk im Jahr 2000. Nach den Sommerferien muss eine Milbenbehandlung und die Winterfütterung erfolgen. Das Erste Bienenjahr ist hiermit zu Ende (September 1999 bis August 2000). Das zweite Bienenjahr beginnt mit Schuljahresbeginn im September 2000. Während der Ferien erreicht uns die Nachricht, dass Henning bereits das zweite Volk besitzt. Das geht ja flott! 

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Das zweite Bienenjahr an der Schwarzwaldschule

September 
2000
9.9.2000: Das neue Schuljahr fängt ja gut an: Pünktlich zur ersten Lehrerkonferenz stellten wir fest, dass in der Nacht zuvor Unbekannte die Bienenkästen im Schulgarten umgeworfen hatten. Die Bienen waren zum Glück noch da, der Schaden hält sich in Grenzen. Ganz schlecht wäre es, wenn um diese Jahreszeit die Königin kaputtginge. Das müssen wir noch überprüfen. Wir haben Anzeige erstattet. Was müssen das für Leute sein, die solche gewissenlosen 'Scherze' machen?! Es ist durchaus möglich, dass sie aus dem Umfeld der Schule kommen. 
18.9.2000: Bei einer kurzen Durchsicht stellten wir fest, dass das größere Volk mindestens 6 Waben mit Honig gefüllt hat. Wir werden daher, obwohl es spät im Jahr ist, noch eine Schleuderung vornehmen. 
25.9.2000: Die Neuauflage der AG fürs neue Schuljahr trifft sich zum ersten Mal. Wir besprechen die weiteren Arbeiten, öffnen den Kasten, entnehmen die Honigwaben und füttern gleich für den Winter ein (Eimerfütterung mit Zuckerwasser).
Vandalismus im Schulgarten: Am Freitag Abend, den 8.9.2000 wurden die Bienenkästen von Unbekannten umgeworfen. Wer hat etwas gesehen? Wer weiß etwas darüber? Meldet Euch bitte bei Herrn Keller! 

Und so hat es ausgesehen...

Oktober 
2000
Am 9.10.2000: Kontrolle der Völker und Behandlung gegen die Varroamilbe mit Ameisensäure  (Schwammtuch  von oben). Im großen Volk haben wir keine Brut mehr gesehen. Flugbetrieb ist rege (Bei ca 17°  C). Futterwaben sind noch nicht ganz gefüllt; es muss die nächsten Tage noch ein wenig nachgefüttert werden. Varroamilben werden bekämpft (mit Ameisensäure)
November 
2000
Zusätzliche Milbenbehandlung, da noch einige Milben auf Bienen zu sehen waren; diesmal mit Perizin.Wir entnehmen außerdem die oberen Zargen, da das Futter eingetragen ist. Bei der Durchsicht stellen wir fest, dass das einst größere Volk stark dezimiert ist. Wahrscheinlich ist die Königin durch das Umwerfen des Magazins ums Leben gekommen . Dann können wir das Volk fürs nächste Frühjahr abschreiben. Das wäre sehr schade. 
Ende November haben wir einige Kilo Mittelwände zu gerollten Kerzen verarbeitet. Beim Elternsprechabend der Schule wurde ein großer Teil verkauft, zusammen mit einigen Kilo von unserem restlichen Honig.
Wachskerzen- und Honigverkaufam Elternsprechabend war ein Erfolg.
Dezember 
2000
Zwischendurch haben wir einen informativen Film vom DIB (Deutscher Imkerbund) über Imkerei und Honiggewinnung angeschaut. Voraussichtlich im  Januar beginnen wir mit dem Bau neuer Bienenkästen. Hier muss noch Holz beschaft werden. 
Vor dem Jahreswechsel wollen wir noch eine Sicherung und Isolierung der Magazine vornehmen (gegen Kälte und Vandalismus).
Die Bienen sind eingewintert. Wir hoffen, dass sie den Winter überstehen. Jede Störung könnte jetzt jedoch ihr sicheres  Ende bedeuten...
Januar 
2001
Am 15. und 22. Januar haben wir begonnen, eine Serie neuer Zargen zu zimmern. Wir  leimen und schrauben und haben noch einiges zu tun! 
Am 23.Januar schien zwischendurch die Sonne bei Lufttemperaturen um 12/13°C. Erster (reger) Flugbetrieb im Jahr 2001 beobachtet, und zwar vor beiden Fluglöchern. Vielleicht sind sie doch gut über den Winter gekommen...
Neue Bienenkästen werden gebaut 

Die ersten Bienen fliegen wieder! (Uff...Erleichterung!)

Februar 
2001
Am 5. und 12. Februar wurde an den neuen Zargen weitergebaut. Es ist mehr Arbeit als wir dachten. 
Am 12.02. haben wir kurz die Völker angeschaut: Es herschte Flugbetrieb bei Temperaturen über 12°C. Einige Bienen hatten "Höschen"an; es wird also Pollen eingeflogen.  Möglicherweise beginnt bereits die Bruttätigkeit, falls unsere Königinnen noch leben... Ein kurzer Blick ins Innere: Die Winterkugel sitzt noch in einer Ecke der Zarge beisammen.
Der erste Pollen wird eingeflogen...
März 2001 Ein  furchtbares Wetter, viel  Regen und Temperaturen  selten über 10 Grad. Das ist nichts für unsere Bienchen. Einmal haben wir hineingeschaut: Es gibt bereits junge Brut; also leben die Königinnen noch!  Erste Arbeiten am Bienenvolk März 2001
April 2001 Am 2.4. war schönstes Frühlingswetter: Reger Flugbetrieb. Auf mehreren Waben sind schon große Brutflächen aller Entwicklungsstadien. Wir nutzen die Gelegenheit, so lange die  Völker noch auf Minimalgröße sind, die Königinnen zu fangen und zu kennzeichnen. Wir machten das zum ersten Mal. Die Königinnen haben beide nun einen blauen Punkt auf dem Rücken. So findet man sie leichter und weiß von welchem Jahr sie stammen (blau =2000). 
Der April ist größten Teils kalt und verregnet. Kaum Flugwetter. Trotzdem wachsen unsere Völker. Wir setzen eine Zarge auf. 
Am 30.April Durchsicht: Gute Volksentwicklung, bereits einiges an Honig in der oberen Zarge. Das Wetter wird besser! 
Abends stellen wir die Völker in den Schulkeller, um sie vor herumziehenden Jugendlichen zu schützen (Nacht zum 1. Mai!).
Königinnen werden gezeichnet

erste Erweiterung im Frühjahr

Mai 2001 Am 1.  Mai Morgens um 7.00 Uhr werden die Bienen  wieder aus dem Keller geholt und in den Schulgarten gestellt. Das Wetter ist super, es blüht überall... 
Am 3.5. wurde das kleinere Volk auf 2 Zargen erweitert , da das untere Magazin fast ganz voll mit Bienen war. Wir haben helle ausgebaute Waben und Mittelwände eingehängt. Im größeren Volk sind bereits größere Honigflächen zu sehen. Wenn das Wetter so bleibt gibt es bald eine Ernte. 
Am 14. Mai haben wir unsere Völker durchgesehen. Normale Volksentwicklung, große Brutflächen auf den Waben. Wir haben das große Volk auf 3 Zargen erweitert und hoffen, dass  das obere Magazin bald mit Honig gefüllt wird... 
Erst jetzt beginnt die richtige Trachtzeit 

Schwarmabgang verhindern durch rechtzeitiges Erweitern. Die Bienen brauchen Platz für ihren Nachwuchs und den Honig, sonst teilt sich das Volk! 

 

Juni 2001 Am 10. und 17. Juni konnten wir eine Zunahme in den Honigwaben feststellen. Der Schleudertermin rückt näher... 
Am 19. Juni war großer Fernsehtermin: Daniela Lese, Redakteurin des ZDF-Kinderkanals, kam mit ihrem Kamerateam zu unserer Honigernte. Die Dreharbeiten dauerten ca. 5 Stunden. Es war zwar etwas anstrengend, hat aber allen großen Spaß gemacht. Auch Honigschlecken war angesagt. Wir haben nebenbei ca. 11kg Honig geschleudert, einen ganzen Eimer voll... 

An dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn Goller, der freundlicherweise seine Honigschleuder zur Verfügung gestellt hat! 

Am 29.06. gab es eine Klassenvorführung für die 6a (Biologie: die Honigbiene) am Bienenstand. Unsere Star-Imker waren etwas zu übereifrig beim Öffnen eines Magazins und wurden plötzlich angegriffen. Sie mussten dabei ein paar Sticheeinstecken... Was lernen wir daraus...? 
Unsere Bienen sind nicht mehr ganz so friedlich wie im letzten Jahr. Wahrscheinlich liegt das an den zugesetzten Königinnen. Wir überlegen den Kauf neuer sanftmütigerer Königinnen. 

Dreharbeiten für die Kindernachrichtensendung "LOGO" im Kinderkanal des ZDF

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 26.06. 2001 um 17.20 im Rahmen der Sendung LOGO im Kinderkanal gesendet.

Der erste Honig 2001: 11 kg

Juli 2001 Hurra! Wir haben wieder Honig geerntet!
Am 10. Juli wurden die vollen Waben aus unseren beiden Völkern herausgeholt. Es gab 29 kg Honig bei einer einzigen Schleuderung.  Jetzt kann wieder verkauft werden... 
Am 16. Juli kam Herr Dietrich von der Landesbehörde für  Imkerei und warf einen Blick auf unsere Bienen. Dabei haben wir noch einmal Waben mit etwa 6 kg Honig entnommen. Das wären dann in diesem Jahr insgesamt schon 46 kg. 
Die Bilanz unserer Arbeit in diesem Jahr kann sich sehen lassen. Die Truppe geht zum Abschluss des Schuljahres gemeinsam ein Eis essen. Das haben wir uns alle verdient...
Der zweite Honig 2001: 29 kg

Der dritte Honig: ca 6 kg

August 2001 Bis Sonntag Abend , den 22. August ist alles o.k; dann wieder die Katastrophenmeldung: Feuer am Bienenstand. Unbekannte haben am Abend gegen 10 Uhr die Bienenkästen mit Benzin übergossen und in Brand gesteckt. Zum Glück war die Feuerwehr schnell zur Stelle und konnte den Brand löschen, bevor er auf den Reisighaufen und auf die Schule übergegriffen hatte. Die Kästen sind schwer beschädigt, die Völker sehr geschwächt. Der genaue Umfang des Schadens ist noch nicht ermitelt. 
Hinweise auf die Täter werden unter 0721-482853 entgegengenommen.
Jemand muss einen krankhaften Hass auf Bienen, auf die Schule, einen Lehrer oder einen AG-Teilnehmer haben oder einfach nur Spaß am Quälen und Kaputtmachen...
Aktuell: nächtliche Brandstiftung

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Das dritte Bienenjahr an der Schwarzwaldschule


 

September 2001 Seit der zweiten Schulwoche gibt es eine neue Runde der Bienen-AG. Leider ist Marcel zur Realschule gewechselt und fehlt ab sofort. Dafür gibt es ein paar neue Gesichter.
Wir haben die Völker am 18.09. durchgeschaut und eine gesunde Entwicklung festgestellt. Keine größeren Schäden durch den Feuer-Anschlag. Wir sollten nur noch ein wenig nachfüttern und eine Varroabehandlung machen.
Herr Dietrich (Imkermeister des Landesverbandes) schaute unsere Völker durch und gab uns Tipps zur Varroabehandlung.
3. Neuauflage der AG
Oktober/November
2001
Varroabehandlung und Einfütterung. Diesmal war es fast schon Routine...
Januar/Februar
2002
Erste Flugtätigkeit an wärmeren Tagen, dann war es wieder kalt und nass...
März 2002 Am 12. März öffneten wir zum ersten Mal die Magazine im Schulgarten. Wir ahnten nichts gutes, weil wir die Tage davor trotz schönem Wetter keinen Flugbetrieb feststellen konnten.
Die Katastrophe: Alle drei Völker sind eingegangen. Dabei waren in jedem Volk große offene Brutflächen zu sehen, Futter genug in den Waben. Was war passiert? Die nasskalte Zeit nach den ersten warmen Frühlingstagen war zu lang gewesen...
Also räumten wir die Kästen aus und machten sie sauber. Wir werden uns nun neue Völker zulegen müssen... Wer kann uns eins spenden?
Katastrophe:
Alle Völker eingegangen
April 2002 Wir bekommen einen Ableger von Familie Goller, der aber noch auf deren Grundstück stehen bleibt, so lange der Raps dort blüht. Der Ableger ist so stark, dass wir bald einen zweiten draus machen können. Wir fangen wieder mit einem Ableger an...
Mai 2002 Herr Dietrich vom Imkerverband schaltet eine Anzeige für uns in der Imkerzeitschrift "Adiz" und wirbt darin um Unterstützung für unsere AG. Es meldeten sich 2 Imker, die uns im Lauf  des Sommers Ableger spenden wollen. Wir sind sehr froh darüber!
Einen Ableger gibt es von Herrn Kellers eigenen Bienenvölkern, also können wir dieses Jahr noch mit insgesamt 5 Völkern rechnen.
Wir danken für die Unterstützung: Dieses Jahr haben wir wieder 5 Völker!
Juni 2002 Die zwei Ableger von Familie Goller werden im Schulgarten aufgestellt. Vorher wird der Platz hergerichtet: Gras gemäht, Ligusterhecke geschnitten, Sträucher gestutzt. Dabei gab es einen kleinen Unfall: Ein Jungimker hat das Kabel der elektrischen Heckenschere durchgeschnitten... Jetzt stehen wieder Bienenvölker im Schulgarten...

 
 

Ein Neubeginn unserer Schulimkerei:
Das fünfte Bienenjahr an der Schwarzwaldschule


Oktober 2004 Wegen der Anfälligkeit der freistehenden Magazine im Schulgarten hat Herr Schmuck (Schulleiter) den Kauf eines Bienenhauses bewilligt und unterstützt. Dieses wurde im Herbst 2004 in verschiedenen Etappen in Einzelteilen gestrichen und aufgebaut. Die neue Bienen-AG hat jetzt 12 Teilnehmer aus den Klassen 5 bis 8
Juni 2005 Endlich ist es so weit: Das neue Bienenhaus im Schulgarten der Schwarzwaldschule wird in Betrieb genommen. Gleich am ersten Tag nach dem das erste Bienenvolk an seinem Platz stand, haben wir eine Führung für die sechste Klasse organisiert, bei denen die Honigbiene auf dem Lehrplan in Biologie steht. Dabei haben wir gleich auf der ersten Wabe die Königin beobachten können. 

Am Donnerstag, den 16. Juni 2005 war Einweihung des neuen Bienenhauses 
mit einer Besichtigung durch das Lehrerkollegium. Die AG-Teilnehmer erklärten den neugierigen Lehrern was die Arbeitsgemeinschaft Bienen/Imkerei so alles macht. 
Das Ereignis wurde als Artikel mit Bildern an die Rheinstettener Nachrichten und die Badischen Neuesten Nachrichten gegeben.

Seit dem 20. Juni 2005 gibt es eine Bücherseite auf unserer Homepage! Reinschauen lohnt sich!

Am 28. Juni 2005 erhielt Klasse 6a eine Führung am Bienenstand. Dabei stellten wir mit Schrecken fest, dass in den letzten Tagen ein Schwarm abgegangen ist.

Nachmittags schauten wir mit der AG die Völker durch. Es bestätigte sich unsere Vermutung, dass ein Volk geschwärmt hat:
Das konnte man vor allem daran erkennen, dass sich vor dem Flugloch viel weniger abspielte als die Woche zuvor. Außerdem waren auf den Waben weniger Bienen anzutreffen. Auch gab es einige geöffnete Weiselzellen, woraus man erkennen kann, dass mindestens eine junge Königin geschlüpft sein muss. 

Schade: Bei einem Schwarm verlasssen die starken Flugbienen mit der alten Königin den Stock und suchen sich ein neues Zuhause. Leider waren wir im entscheidenden Moment nicht in der Nähe, sonst hätten wir den Schwarm sicher einfangen können.
Wir überlegen jetzt, ob wir nicht künftig den Königinnen die Flügel etwas stutzen, damit sie sich nicht weit vom Bienenstock entfernen kann, wenn sie ausschwärmt.

Das erste Bienenvolk steht auf 2 Zargen und macht eine gute Entwicklung. Erfahrungsgemäß liefern die Völker in unserem Schulgarten viel Honig im Frühsommer. Mal sehen...

Das erste Volk wird aufgestockt und steht auf 3 Zargen. 
Am 14. Juni wird Volk Nummer 2 aufgestellt, ebenfalls auf 3 Zargen. Die Königin war gleich bei der ersten kurzen Dursicht zu finden und hat ebenfalls einen roten Punkt.
Wir hoffen, noch in diesem Frühsommer einen Ableger zu machen und freuen uns auf die Erweiterung auf 3 Bienenvölker!

Da ein Schwarm abgegangen ist, sind die Völker zu schwach um sie für einen Ableger zu schröpfen. Also vorerst kein drittes Volk...


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