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Die irischen Countys


Die Republik Irland setzt sich - wie ihr sehen könnt - aus 27 Grafschaften zusammen, hinzu kommen 5 Stadtgrafschaften.
Nordirland ist in 6 Grafschaften gegliedert.
 
Vorab möchte ich noch darauf hinweisen, daß die folgenden genannten "Tips" keineswegs als eine vollständige Liste der irischen Sehenswürdigkeiten anzusehen sind. Bis auf wenige Ausnahmen (auf die ich nicht verzichten wollte) habe ich nur solche Orte genannt, die ich selbst schon gesehen habe.


Der Süden Irlands
(Grafschaften Kerry und Cork)

Im Süden herrscht, dank des Golfstromes, ein fast subtropisches Klima. Insofern ist es nicht verwunderlich, daß dieser Teil des Landes von  Touristen bevorzugt wird.

Vor allem der "Ring of Kerry", eine eindrucksvolle, ca. 170 km lange Rundfahrt auf der Panoramastraße über Killarney, Muckross, Ladies View, Kenmare, Sneem, Castelcove (Staigue Fort), Ballinskelligs (Skellig Rocks!!), Portmagee, Glenbeigh und Killorglin lockt viele Touristen an.

Es würde den Rahmen sprengen, im Folgenden die vielen sehenswürdigen Landschaften, Täler, Buchten, Klippen und Orte im Süden Irlands hier aufzuzählen. Hier also nur noch ein paar Anregungen:

Mizen Head: die südlichste Landspitze von Irland mit bis zu 210
       Meter hohen Klippen liegt südwestlich von Skibbereen, bzw.
       südöstlich von Bantry, dem Hauptort der Bantry Bay

Garinsih Island: ein vor dem Ort Glengarriff gelegene Insel mit
       subtropischen Gärten, umgeben von Seehundbänken und Inseln

  Von Glengarriff aus gelangt man auf die Caha-Halbinsel (auch
   Beara-Halbinsel genannt) unteranderem zu dem Fischerort
      Castletownbere. Diese Halbinsel mit ihrer herben  Bergland -
      schaft ist touristisch noch nicht so sehr erschlossen.
      Eine Rundfahrt auf dem "Ring of Beara" zur Inselspitze
      "Dursey-Head", als auch ein Abstecher bei Adrigole über den
      Healy-Pass durch die Caha-Mountains, ist sehr reizvoll.

  Der Slea-Head am Ende der Dingle-Halbinsel ist der westlichste
      Punkt Irlands/Europas
 
 


 

Westirland
(Grafschaften Limerick, Clare, Galway und Mayo)

Hier gibt es wirklich vieles zu sehen, die Besiedelung des Landes ist dichter, die Landschaften vielfältig. Als Beispiele möchte ich hier nur einige der vielen sehenswürdigen Orte und Gegenden nennen:

"Cliffs of Moher" bei Lahinch in der Grafschaft Clare, eine
     8 km lange Steilküste, bis zu 250 Meter hoch mit dem
     "O´Brians Tower"

  Für Badefreudige: die Seebäder entlang der Küste der
      Grafschaften Limerick und Clare, z.B.Ballybunion oder Kilkee

Die Burren:eine ca. 200 qkm große Kalksteinlandschaft im
      Nordwesten von Clare, vor allem empfehlenswert für
      Naturbegeisterte, Wanderer und Kletterer

Connemara: eine der reizvollsten Landschaften Irlands, liegt
       im Nordwesten der Grafschaft Galway. Zahllose Seen und Flüsse
       in dem mit Mooren bedeckten Flachland -  von den Bergen
       Maamturk Mountains und Twelve Bens überragt- laden in der
       Einsamkeit dieser Gegend zum verweilen ein.

Die Aran-Inseln:Inishmore, Inishmaan und Inisheer nordwestlich
      von Clare. Die Bewohner der Inseln sprechen noch überwiegend
      gälisch und sind sehr traditionsbewußt. Hier werden auch die in
      Irland oft angebotenen Strickwaren gefertigt. Die Inseln liegen
      nordwestlich vor Clare und sind mit der Fähre oder von
      Oranmore auch per Flugverbindung zu erreichen.

Achill Island: in der Grafschaft Mayo, bietet eine fantastische
      Panoramastraße (Atlantic Drive) und von den Minaun Heights
      (1530 Feets) eine wunderbaren Blick.
      Auf dieser Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden
      ist, kann man auch den Aufstieg auf den Achill-Head (Achtung: nur
      für Geübte) oder von seitlichen Hügeln (an der Keem-Bay
      aufsteigen) den Blick auf Europas höchste Klippen (2192 Feets)
      werfen.
 
 


 

Der Norden und Nordwesten der Insel

Auch die Grafschaften Sligo, Leitrim Donegal und das nordirische Derry haben ihren Reiz, vor allem für diejenigen, die abseits des Tourismus Natur und Iren pur erleben möchten. Hier ist es romantisch-wild. Größere Orte gibt es kaum und der Tourismus hat hier noch wenig Einfluß, da dieser Teil der Insel von ständig wechselndem Wetter geprägt ist.
Für viele Irland-Fans und auch für die Iren ist Donegal mit seinen einsamen Küstenstrichen und Gebirgen der Inbegriff der typisch irischen Landschaft, die jedoch auch den bekannten Badeort Bundoran aufzuweisen hat. Sehenswert ist meiner Meinung nach:

Glenveagh National Park: einer der 3 Nationalparks von
       Irland mit dem Glenveagh-Castle undBesucherzentrum

Bloody Foreland:ein Kap aus rotem Granit, dessen
       Besichtigung vor allem bei Sonnenuntergang empfehlenswert ist

Horn Head: Aussichtspunkt an der Küste Irlands, 200 Meter
       Hohe  Klippen, wunderbare Aussicht

  Atlantic Drive um die Halbinsel Rosguill (ab Carrigart
      ausgeschildert)

Fanad Head:  hohe Klippen und Felsentore entlang der
     "ScenicTour" um die Halbinsel

"Inishowen 100": eine ca. 160 km lange Panoramastraße, die
      rund um die Halbinsel Inishowen, und zum nördlichsten Punkt
      Irlands - zum Malin Head - führt

Giant´s Causeway:  im nordirischen Derry gelegen, gilt als eines
      der größten Naturwunder.
      Auf 5 km Länge bilden fast 40.000 prismenförmige Basaltsäulen
      (entstanden durch die plötzliche Abkühlung vulkanischer
      Eruptionen) einen wahrlich beeindruckenden Anblick - wären da
      nicht die Massen von Touristen, die sich in Horden über das
      Gelände bewegen.
      Für meinen Geschmack durchaus sehenswert, aber einfach
      ein wenig zuviel des Touristenrummels.
      Rührend sind jedoch die Fabeln und Geschichten, die sich um die
      Entstehung dieser Basaltsteine ranken.

Carrick-a-Rede: diese kleine Insel vor der nördlichen Küste
      von Antrim gelegen, macht
      vor allem durch die einzigartige Verbindung zur Küste Irlands
      von sich reden : Eine Seilbrücke überspannt den 25 m breiten und
      ca. 60 m tiefen Felseinschnitt zwischen ihr und Nordirland.

Auch die gesamte "Coast Road"über Bushmills, Ballycastle
      und Cushendun  (hier zwischen: Kap Fair Head, Murlough Bay, Kap
      Torr Head) bietet faszinierende Ausblicke.
      Hier sind auch die "Glens of Antrim" (einmündende Täler an der
      Kliffküste) - allen voran dasGlenarifftal - zu empfehlen, die
       zwischen den Bergen von Antrim und Ballycastle/Glenarm liegen.
 
 


 

Die Midlands und der Osten Irlands
(Countys: Carlow - Wicklow - Tipperary - Kildare - Meath)

Glendalough:  eine in der Grafschaft Wicklow zwischen Seen
      und den Wicklow Mountains gelegene Klosterstadt mit
      eindrucksvollen Ruinen

Enniskerry:  ebenfalls in Wicklow gelegen - gilt als das
      hübscheste Dorf Irlands

In der Stadt Carlow, im gleichnamigen County, steht am
      Browne´s Hill der größte Dolmen der Insel

Im County Tipperary kann man bei Cashel eines der größten
      Sehenswürdigkeiten und eines der Nationalheiligtümer Irlands,
      den Rock of Cashel, mit seinen sakralen Ruinen bewundern.
      Die Stadt war einst Sitz von Königen und Bischöfen.

Ein Abstecher in das Nationalgestüt in Tully bei Kildare mit
      seinem Pferdemuseum und vor allem ein Rundgang durch die
      danebenliegenden "Japanischen Gärten" ist auf jeden Fall
      sehenswert - in diesen symbolisieren gärtnerische Miniaturen das
      Leben eines Menschen von der Geburt bis zum Tod

In der Nähe von Drogheda im County Meath befindet sich das
      Kuppelgrab Newgrange.
      Mit einem geschätzten Alter von über 5000 Jahren, einem
      Durchschnitt von etwa 80 Metern und 12 Meter Höhe ist es das
      beeindruckenste Kuppelgrab in Irland. In die Totenkammer, die man
      durch einen 18 Meter langen, schmalen Gang erreicht, fällt am
      kürzesten Tag des Jahres (Wintersonnenwende) ein Lichtstrahl


 
 
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