Festspielstory |
|
Mitte der
70er Jahre entwickelten sich die Veritas-Festspiele, insbesondere unter der Leitung des
ehemaligen Klubhausleiters, Herrn Werner Lorek, zum kulturellen "Highlight" der
Stadt Wittenberge. Längst war der betriebliche Rahmen gesprengt worden und
Veranstaltungen wie die Hobbyschau, Werkstatttag der Foto- und Filmfreunde,
Familiennachmittag, Sportfest und Sportlerball, Disko-International, Veritas-Rentnertreff,
Tage des künstlerischen Volksschaffens usw. hatten ihren festen Platz im Kulturkalender
des Territoriums. |
|
Man sollte alle Tage wenigstens
ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen
und wenn es möglich zu
machen wäre einige
vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe |
Im Jahre 1987
erhielten die Veritas-Festspiele eine weitere Aufwertung ihres Profils. Durch eine
Biertischwette zwischen dem damaligen Klubhausleiter, Herrn Lothar A.K. Wuttke und dem
Verantwortlichen für |
für Kultur
des Zellstoff- und
Zellwollewerkes Wittenberge,
Herrn Manfred Wittkowski,
entstand Wittenberges größtes
Volksfest, das Parkfest.Erstmals
veranstalteten zwei
Großbetriebe der ehemaligen
DDR gemeinsam ihre
Betriebsfestspiele. Mit dem
Parkfest beendete das
Zellstoff- und Zellwollewerk ihre
Festspiele und die
Veritas-Festspiele
des Nähmaschinenwerkes
Wittenberge wurden eröffnet.
Ein Fest der Superlative war
geboren, nicht nur in Hinsicht
auf die künstlerisch-kulturellen |

|
und
sportlichen Attraktionen, sondern weil das Parkfest auch zum Sprungbrett für den
künstlerischen Nachwuchs wurde. Vor Zehntausenden von Besuchern stellten sie erstmals ihr
Können einem größeren Publikum vor. |
|
Die
Wendejahre und die damit verbundene Liquidierung der Großbetriebe in Wittenberge ließen
den Veritas-Festspielen ein abruptes Ende zukommen. |
| L.A.K. Wuttke |
|
|
|
Zehntausende von Besuchern erlebten ein Programm der Superlative
oder nahmen selbst aktiv an den sportlichen und kulturellen Events
teil. |