Ein Heilbronner Handels- und
Vertriebsunternehmen hatte den Markennamen "Veritas" gekauft und lässt nun
Nähmaschinen in China produzieren, für den deutschen und europäischen Markt.
Am Samstag kam Peter Fischer vom gleichnamigen Heilbronner
Familienunternehmen in das Stadtmuseum nach Wittenberge. Eingeladen hatte ihn der
Vorsitzende des Veritas-Klubs, Lothar A. K. Wuttke. Peter Fischer brachte sogar zwei
nagelneue Veritas-Nähmaschinen der Reihe 5659 mit. Eine für die Nähmaschinen-Sammlung
des Stadtmuseums und eine als Spende für den Prignitzer Landfrauen-Verein.
Nach der Übergabe probierte die Landfrauen-Vorsitzende, Petra Herbon,
die Maschine auch gleich aus. "Klasse! Sie läuft sehr ruhig und näht fast von
allein", so ihr geschultes Urteil. Auch der Leiter des Kultur-, Sport- und
Tourismusbetriebes, Oliver Hermann, freute sich über das neue Exemplar. "Damit haben
wir jetzt auch die modernste Veritas-Nähmaschine in unserer Sammlung."
Seit 1946 handelt die Firma Fischer mit Nähmaschinen. Den Namen
"Veritas" kennt Fischer schon von Anfang an. "Ich wuchs ja in diese Branche
im Betrieb meines Vater hinein, da wurde er mir fast mit in die Wiege gelegt." Wie
Fischer berichtete, suchte man für eine Qualitätsnähmaschine einen Namen, der bekannt
ist und für Qualität bürgt. So habe man sich entschlossen diesen Markennamen zu kaufen.
Erhältlich sein werden die Nähmaschinen, die es in verschiedenen
Ausführungen und Preisspannen gibt, nur im Fachhandel.